Formelsammlung
Formeln für die kaufmännischen Rechenaufgaben in Ausbildung und Abschlussprüfung, nach Themen geordnet.
Mit KI erstellt.
- Themen
- 21
- Formeln
- 160
Formeln nach Themen
Zu jeder Formel der Name und die Rechnung.
Runden
Zwischenergebnisse mit allen Nachkommastellen weiterrechnen – erst das Endergebnis kaufmännisch runden (ab 5 aufrunden).
1 Prozent- und Zinsrechnung
15 Formeln
- Prozentwert
- gleich (Grundwert mal Prozentsatz) geteilt durch 100
- Prozentsatz
- gleich (Prozentwert mal 100) geteilt durch Grundwert, Einheit: %
- Grundwert
- gleich (Prozentwert mal 100) geteilt durch Prozentsatz
- Jahreszinsen
- gleich (Kapital mal Zinssatz) geteilt durch 100, Einheit: €
- Tageszinsen
- gleich (Kapital mal Zinssatz mal Tage) geteilt durch (100 mal 360), Einheit: €
Zinsjahr 360 Tage, Monat 30 Tage
- Prozentuale Veränderung
- gleich ((neuer Wert minus alter Wert) mal 100) geteilt durch alter Wert, Einheit: %
Positiv bei Zunahme, negativ bei Abnahme. Der Abstand zweier Prozentsätze wird in Prozentpunkten angegeben.
- Finanzierungserfolg der Skontoausnutzung
- gleich Skontobetrag minus Zinsen für den Kredit, mit dem innerhalb der Skontofrist gezahlt wird, Einheit: €
Zinsen = Überweisungsbetrag · Zinssatz · Zinstage ÷ (100 · 360); Überweisungsbetrag = Rechnungsbetrag − Skontobetrag; Zinstage = Zahlungsziel − Skontofrist. Ist der Finanzierungserfolg positiv, lohnt es sich, Skonto mit einem Kredit auszunutzen.
- Effektiver Jahreszins eines Darlehens (Näherung)
- gleich (Kreditkosten mal 100 mal 360) geteilt durch (Auszahlungsbetrag mal Laufzeit in Tagen), Einheit: %
Näherung für ein Darlehen, das am Ende in einer Summe zurückgezahlt wird. Zinsjahr 360 Tage. Kreditkosten = Zinsen + Disagio + Gebühren, Auszahlungsbetrag = Kreditbetrag − Disagio − einbehaltene Gebühren. Für Verbraucherdarlehen wird der effektive Jahreszins nach § 16 PAngV genauer berechnet, der Wert kann abweichen. Beim Lieferantenkredit (Skonto) heißt dieselbe Rechnung mit Skontobetrag und Überweisungsbetrag in der Prüfungspraxis „Effektiver Jahreszins des Lieferantenkredits“; siehe die gleichnamige Formel.
- Effektiver Jahreszins des Lieferantenkredits
- gleich (Skontobetrag mal 100 mal 360) geteilt durch (Überweisungsbetrag mal (Zahlungsziel minus Skontofrist)), Einheit: %
Überweisungsbetrag = Rechnungsbetrag − Skontobetrag; Zinsjahr 360 Tage. Kaufmännische Rechnung wie in der IHK-Prüfung, nicht der effektive Jahreszins nach § 16 PAngV. Näherung (Faustformel) = Skontosatz · 360 ÷ (Zahlungsziel − Skontofrist), sie fällt etwas niedriger aus. Liegt der effektive Jahreszins über dem Zinssatz eines Überbrückungskredits, lohnt es sich, Skonto zu ziehen.
- Verzugszinsen
- gleich (Forderung mal (Basiszinssatz plus Aufschlag) mal Verzugstage) geteilt durch (100 mal 360), Einheit: €
Der Basiszinssatz nach § 247 BGB kann sich jeweils am 1. Januar und am 1. Juli ändern. Der Aufschlag in Prozentpunkten nach § 288 BGB ist bei Entgeltforderungen ohne Verbraucher höher. Zinstage kaufmännisch zählen (Monat 30, Jahr 360 Tage) wie bei den Tageszinsen; verlangt die Aufgabe taggenaue Zinsen, Kalendertage zählen und durch 100 · 365 teilen.
- Grundwert aus dem vermehrten Grundwert
- gleich (vermehrter Grundwert mal 100) geteilt durch (100 plus Prozentsatz)
Rechnung auf Hundert, etwa Nettopreis aus dem Bruttopreis. Der vermehrte Grundwert entspricht 100 % + Prozentsatz.
- Grundwert aus dem verminderten Grundwert
- gleich (verminderter Grundwert mal 100) geteilt durch (100 minus Prozentsatz)
Rechnung im Hundert, etwa der alte Preis aus dem Preis nach Nachlass. Der verminderte Grundwert entspricht 100 % − Prozentsatz.
- Zinssatz
- gleich (Zinsen mal 100 mal 360) geteilt durch (Kapital mal Tage), Einheit: %
Umstellung der Formel für die Tageszinsen; Zinsjahr 360 Tage, Monat 30 Tage.
- Einfacher Durchschnitt (arithmetisches Mittel)
- gleich Summe aller Werte geteilt durch Anzahl der Werte
Nur wenn jeder Wert gleich viel zählt; bei unterschiedlichen Mengen den gewogenen Durchschnitt nehmen.
- Anteil in der Verteilungsrechnung
- gleich Gesamtbetrag geteilt durch Summe der Teile mal Teile der Stelle, Einheit: €
Kontrolle: Die Summe aller Anteile ergibt den Gesamtbetrag.
2 Umsatzsteuer
4 Formeln
- Umsatzsteuer
- gleich (Nettobetrag mal Steuersatz) geteilt durch 100, Einheit: €
- Bruttobetrag
- gleich (Nettobetrag mal (100 plus Steuersatz)) geteilt durch 100, Einheit: €
- Nettobetrag
- gleich (Bruttobetrag mal 100) geteilt durch (100 plus Steuersatz), Einheit: €
Regelsatz 19 %, ermäßigt 7 %
- Umsatzsteuer-Zahllast
- gleich Umsatzsteuer minus Vorsteuer, Einheit: €
Übersteigt die Vorsteuer eines Voranmeldungszeitraums die Umsatzsteuer, ergibt sich ein Vorsteuerüberhang; das Finanzamt zahlt ihn aus.
3 Handelskalkulation
9 Formeln
- Bezugspreis
Kalkulationsschema Rechenzeichen Position Listeneinkaufspreis − Lieferantenrabatt = Zieleinkaufspreis − Lieferantenskonto = Bareinkaufspreis + Bezugskosten = Bezugspreis - Handelsspanne
- gleich ((Nettoverkaufspreis minus Bezugspreis) mal 100) geteilt durch Nettoverkaufspreis, Einheit: %
Nettoverkaufspreis = Verkaufspreis ohne Umsatzsteuer; Bezugspreis = Einstandspreis. Für einen Zeitraum: Rohgewinn · 100 ÷ Nettoumsatz
- Kalkulationszuschlag
- gleich ((Nettoverkaufspreis minus Bezugspreis) mal 100) geteilt durch Bezugspreis, Einheit: %
Nettoverkaufspreis = Verkaufspreis ohne Umsatzsteuer; Bezugspreis = Einstandspreis. Im Einzelhandel wird der Zuschlag auch auf den Bruttoverkaufspreis bezogen – in der Aufgabe auf netto oder brutto achten
- Kalkulationsfaktor
- gleich Nettoverkaufspreis geteilt durch Bezugspreis
Nettoverkaufspreis = Verkaufspreis ohne Umsatzsteuer; Bezugspreis = Einstandspreis. Im Einzelhandel wird der Faktor auch auf den Bruttoverkaufspreis bezogen (Bruttoverkaufspreis ÷ Bezugspreis) – in der Aufgabe auf netto oder brutto achten
- Bezugskostenanteil einer Rechnungsposition (Verteilung nach Wert oder Gewicht)
- gleich (Bezugskosten gesamt mal Wert (oder Gewicht) der Position) geteilt durch Wert (oder Gewicht) aller Positionen, Einheit: €
Wertabhängige Bezugskosten wie Versicherung oder Zoll nach dem Wert verteilen, gewichtsabhängige wie Fracht nach dem Gewicht, meist dem Bruttogewicht einschließlich Verpackung.
- Wareneinsatz
- gleich Anfangsbestand plus Wareneinkäufe minus Endbestand, Einheit: €
Alle Größen zu Bezugspreisen (Einstandspreisen): Bestände laut Inventur, Wareneinkäufe nach Rücksendungen und Nachlässen und mit Bezugskosten. Entspricht im Aufbau dem Werkstoffverbrauch nach der Inventurmethode.
- Rohgewinn
- gleich Nettoumsatz minus Wareneinsatz, Einheit: €
Nettoumsatz = Umsatzerlöse ohne Umsatzsteuer und nach Erlösschmälerungen. Rohgewinn − Handlungskosten = Reingewinn.
- Ausgleichskalkulation (durchschnittlicher Kalkulationszuschlag)
- gleich (Summe aus (Wareneinsatz je Warengruppe mal Kalkulationszuschlag der Warengruppe)) geteilt durch gesamter Wareneinsatz, Einheit: %
Gewichtet wird mit dem Wareneinsatz, weil sich der Kalkulationszuschlag auf den Bezugspreis bezieht; gleiches Ergebnis: gesamter Rohgewinn · 100 ÷ gesamter Wareneinsatz. Liegt der Wert unter dem geplanten Zuschlag, reicht der kalkulatorische Ausgleich nicht aus.
- Rückwärtskalkulation im Handel
Kalkulationsschema Rechenzeichen Position Bruttoverkaufspreis (Marktpreis mit Umsatzsteuer) − Umsatzsteuer (auf Hundert: Listenverkaufspreis netto = 100 %) = Listenverkaufspreis (netto); ist der Marktpreis netto vorgegeben, beginnt die Rechnung hier − Kundenrabatt, falls gewährt (vom Hundert: Listenverkaufspreis = 100 %) = Zielverkaufspreis − Kundenskonto, falls gewährt (vom Hundert: Zielverkaufspreis = 100 %) = Barverkaufspreis − Gewinn (auf Hundert: Selbstkosten = 100 %) = Selbstkosten − Handlungskosten (auf Hundert: Bezugspreis = 100 %) = Bezugspreis (höchstens zahlbarer Einstandspreis)
4 Zuschlagskalkulation
13 Formeln
- Materialkosten
- gleich Materialeinzelkosten plus Materialgemeinkosten
- Fertigungskosten
- gleich Fertigungseinzelkosten plus Fertigungsgemeinkosten
- Herstellkosten
- gleich Materialkosten plus Fertigungskosten
- Selbstkosten
- gleich Herstellkosten plus Verwaltungsgemeinkosten plus Vertriebsgemeinkosten
- Gemeinkostenzuschlagssatz
- gleich (Gemeinkosten mal 100) geteilt durch Zuschlagsgrundlage, Einheit: %
MGK: Fertigungsmaterial · FGK: Fertigungslöhne · VwGK und VtGK: Herstellkosten des Umsatzes (ohne Bestandsveränderungen = Herstellkosten der Erzeugung)
- Maschinenstundensatz
- gleich Maschinenkosten geteilt durch Maschinenlaufzeit, Einheit: €/h
- Angebotskalkulation ab Selbstkosten
Kalkulationsschema Rechenzeichen Position Selbstkosten + Gewinnzuschlag (vom Hundert der Selbstkosten) = Barverkaufspreis + Kundenskonto (im Hundert, Anteil am Zielverkaufspreis) = Zielverkaufspreis + Kundenrabatt (im Hundert, Anteil am Listenverkaufspreis) = Listenverkaufspreis (netto) - Kostenüber- und -unterdeckung
- gleich Normalgemeinkosten minus Istgemeinkosten, Einheit: €
Positiv: Kostenüberdeckung, es wurden mehr Gemeinkosten verrechnet als angefallen sind; negativ: Kostenunterdeckung. Normalgemeinkosten = Zuschlagsgrundlage · Normalzuschlagssatz ÷ 100
- Umlagesatz einer Hilfskostenstelle
- gleich Gemeinkosten der Hilfskostenstelle (mit erhaltenen Umlagen) geteilt durch Schlüsseleinheiten der empfangenden Stellen, Einheit: € je Schlüsseleinheit
Anteil einer empfangenden Stelle = Umlagesatz · ihre Schlüsseleinheiten, z. B. m², kWh oder Stunden. Im Stufenleiterverfahren zählt eine schon umgelegte Stelle nicht mehr zu den Empfängern.
- Restgemeinkostenzuschlag
- gleich ((Fertigungsgemeinkosten minus maschinenabhängige Fertigungsgemeinkosten) mal 100) geteilt durch Fertigungslöhne, Einheit: %
Gilt neben dem Maschinenstundensatz; die maschinenabhängigen Kosten werden über die Maschinenzeit verrechnet.
- Fertigungskosten mit Maschinenstundensatz
Kalkulationsschema Rechenzeichen Position Fertigungslöhne + Restgemeinkosten (Restgemeinkostenzuschlag auf die Fertigungslöhne) + Maschinenkosten (Maschinenstundensatz · Maschinenstunden des Auftrags) = Fertigungskosten - Herstellkosten des Umsatzes
- gleich Herstellkosten der Erzeugung minus Mehrbestand plus Minderbestand an unfertigen und fertigen Erzeugnissen, Einheit: €
Bestandsveränderungen an Rohstoffen zählen nicht; sie stecken im Verbrauch des Fertigungsmaterials.
- Betriebsergebnis in der Kostenträgerzeitrechnung
- gleich Umsatzergebnis plus Kostenüberdeckung minus Kostenunterdeckung, Einheit: €
Umsatzergebnis = Umsatzerlöse − Selbstkosten des Umsatzes zu Normalkosten. Probe: Umsatzerlöse − Selbstkosten des Umsatzes zu Istkosten.
5 Deckungsbeitragsrechnung
13 Formeln
- Deckungsbeitrag je Stück
- gleich Verkaufspreis minus variable Stückkosten
- Gesamtdeckungsbeitrag
- gleich Umsatz minus variable Kosten
- Deckungsbeitragsquote
- gleich (Deckungsbeitrag mal 100) geteilt durch Umsatz, Einheit: %
- Gewinnschwelle (Menge)
- gleich Fixkosten geteilt durch Deckungsbeitrag je Stück, Einheit: Stück
Break-even-Menge
- Gewinnschwelle (Umsatz)
- gleich (Fixkosten mal 100) geteilt durch Deckungsbeitragsquote, Einheit: €
- Fixe Kosten je Stück
- gleich Fixkosten geteilt durch Ausbringungsmenge, Einheit: € je Stück
Fixkostendegression (Gesetz der Massenproduktion): Innerhalb der Kapazität sinken die fixen Kosten je Stück, wenn die Menge steigt. Bei proportionalen variablen Kosten bleiben die variablen Kosten je Stück gleich, die Stückkosten (fixe + variable Kosten je Stück) sinken deshalb.
- Relativer Deckungsbeitrag
- gleich Deckungsbeitrag je Stück geteilt durch Engpassbeanspruchung je Stück, Einheit: € je Engpasseinheit
Engpasseinheit z. B. Minute auf der Engpassmaschine. Bei einem Engpass wird zuerst das Produkt mit dem höchsten relativen Deckungsbeitrag gefertigt; Produkte mit negativem Deckungsbeitrag je Stück kommen nicht ins Programm.
- Kurzfristige Preisuntergrenze
- gleich variable Stückkosten, Einheit: € je Stück
Im Handel meist der Bezugspreis. Gilt nur bei freier Kapazität; bei einem Engpass kommt der Deckungsbeitrag hinzu, der durch die verdrängte Menge entgeht.
- Langfristige Preisuntergrenze
- gleich variable Stückkosten plus Fixkosten geteilt durch Ausbringungs- bzw. Absatzmenge, Einheit: € je Stück
Entspricht den Selbstkosten je Stück, im Handel Bezugspreis plus Handlungskosten je Stück. Liegt der Preis dauerhaft darunter, werden nicht alle Kosten gedeckt.
- Ergebnisänderung durch einen Zusatzauftrag
- gleich (Preis minus variable Stückkosten) mal Auftragsmenge minus auftragsfixe Kosten minus entgangener Deckungsbeitrag verdrängter Aufträge, Einheit: €
Bei freier Kapazität entfällt der entgangene Deckungsbeitrag. Positiv: Der Auftrag verbessert das Betriebsergebnis.
- Kurzfristige Preisuntergrenze eines Zusatzauftrags
- gleich variable Stückkosten plus (auftragsfixe Kosten plus entgangener Deckungsbeitrag) geteilt durch Auftragsmenge, Einheit: € je Stück
Ohne auftragsfixe Kosten und bei freier Kapazität gleich den variablen Stückkosten.
- Optimales Produktionsprogramm bei einem Engpass
Kalkulationsschema Position Deckungsbeitrag je Stück berechnen Engpass prüfen: Kapazitätsbedarf aller absetzbaren Mengen > Kapazität? relativer Deckungsbeitrag = Deckungsbeitrag je Stück ÷ Engpasszeit je Stück Mindestmengen einplanen, dann Rangfolge nach relativem Deckungsbeitrag bis zur Absatzgrenze Restkapazität an das nächste Erzeugnis, auf ganze Stück abrunden Betriebsergebnis = Gesamtdeckungsbeitrag − Fixkosten - Angebotskalkulation auf Teilkostenbasis
Kalkulationsschema Rechenzeichen Position Fertigungsmaterial + variable Materialgemeinkosten + Fertigungslöhne + variable Fertigungsgemeinkosten + variable Verwaltungs- und Vertriebskosten = variable Selbstkosten (kurzfristige Preisuntergrenze bei freier Kapazität) + geplanter Deckungsbeitrag (Zuschlag auf die variablen Selbstkosten) = Barverkaufspreis + Kundenskonto und Vertreterprovision (im Hundert, Anteil am Zielverkaufspreis) = Zielverkaufspreis + Kundenrabatt (im Hundert, Anteil am Listenverkaufspreis) = Listenverkaufspreis (netto)
6 Lagerkennzahlen
23 Formeln
- Durchschnittlicher Lagerbestand
- gleich (Anfangsbestand plus Endbestand) geteilt durch 2
Genauer bei schwankenden Beständen: (Jahresanfangsbestand + 12 Monatsendbestände) ÷ 13 bzw. (Jahresanfangsbestand + 4 Quartalsendbestände) ÷ 5
- Umschlagshäufigkeit
- gleich Wareneinsatz bzw. Materialverbrauch geteilt durch durchschnittlicher Lagerbestand
Zähler und Nenner auf derselben Basis: beide in Stück oder beide in € zu Einstandspreisen
- Durchschnittliche Lagerdauer
- gleich 360 geteilt durch Umschlagshäufigkeit, Einheit: Tage
- Lagerzinssatz
- gleich (Lagerdauer mal Jahreszinssatz) geteilt durch 360, Einheit: %
- Lagerzinsen
- gleich (durchschnittlicher Lagerbestand mal Lagerzinssatz) geteilt durch 100, Einheit: €
Zinsen für die durchschnittliche Lagerdauer; pro Jahr kostet die Kapitalbindung Ø Lagerbestand × Jahreszinssatz ÷ 100
- Meldebestand
- gleich Tagesverbrauch mal Beschaffungszeit plus Mindestbestand
Beschaffungszeit = Zeit von der Bestellauslösung bis zur Verfügbarkeit im Lager; oft vereinfacht die Lieferzeit
- Kritische Lagermenge (Eigen- oder Fremdlager)
- gleich fixe Kosten des Eigenlagers geteilt durch (Kosten je Einheit im Fremdlager minus variable Kosten je Einheit im Eigenlager)
Fixe Kosten auf denselben Zeitraum beziehen wie die Kostensätze je Einheit, z. B. fixe Kosten je Monat bei Sätzen je Palette und Monat; das Ergebnis ist dann der durchschnittliche Bestand. Über der kritischen Lagermenge ist das Eigenlager günstiger, darunter das Fremdlager.
- Sollbestand (Buchbestand)
- gleich Anfangsbestand plus Zugänge minus Abgänge
- Inventurdifferenz
- gleich Istbestand minus Sollbestand
Negativ: Minderbestand (weniger vorhanden als gebucht), positiv: Mehrbestand (mehr vorhanden als gebucht); Wert = Differenzmenge · Wert je Einheit
- Werkstoffverbrauch (Inventurmethode)
- gleich Anfangsbestand plus Zugänge minus Schlussbestand laut Inventur
Bei aufwandsorientierter Erfassung; ergibt den Aufwand für den Werkstoff nach der Bestandskorrektur
- Bestandsveränderung
- gleich Schlussbestand minus Anfangsbestand
Positiv: Mehrbestand (Bestandsmehrung), negativ: Minderbestand (Bestandsminderung); Erzeugnisse höchstens zu Herstellungskosten, Werkstoffe höchstens zu Anschaffungskosten
- Optimale Losgröße (Andler-Formel)
- gleich √((2 mal Jahresbedarf mal auflagefixe Kosten je Los) geteilt durch (Herstellkosten je Stück mal Lagerkostensatz)), Einheit: Stück
Lagerkostensatz als Dezimalzahl, zum Beispiel 25 % = 0,25; Herstellkosten je Stück (ohne auflagefixe Kosten) · Lagerkostensatz = Lagerkosten je Stück und Jahr
- Lagerkostensatz
- gleich (Lagerkosten mal 100) geteilt durch durchschnittlicher Lagerbestand (Wert), Einheit: %
Lagerkosten eines Jahres ohne Zinsen für das im Lager gebundene Kapital; der Satz zeigt, wie viel Prozent des durchschnittlichen Lagerwerts das Lagern im Jahr kostet. In der Formel zur optimalen Bestellmenge oder Losgröße steht oft ein Satz, der die Zinsen einschließt (Lagerhaltungskostensatz); welcher gemeint ist, gibt die Aufgabe vor.
- Optimale Bestellmenge (Andler-Formel)
- gleich √((2 mal Jahresbedarf mal Bestellkosten je Bestellung) geteilt durch (Einstandspreis je Stück mal Lagerhaltungskostensatz)), Einheit: Stück
Lagerhaltungskostensatz als Dezimalzahl, zum Beispiel 20 % = 0,2; Einstandspreis je Stück · Lagerhaltungskostensatz = Lagerhaltungskosten je Stück und Jahr. Der Satz enthält anders als der Lagerkostensatz im engeren Sinn auch die Zinsen für das im Lager gebundene Kapital; in Aufgaben zur Andler-Formel heißt er oft kurz Lagerkostensatz. Bei der optimalen Bestellmenge sind Bestell- und Lagerhaltungskosten im Jahr gleich hoch und zusammen am niedrigsten.
- Gewogener Durchschnittspreis
- gleich (Summe aus (Menge mal Stückpreis)) geteilt durch Summe der Mengen, Einheit: € je Stück
Bei Vorräten spricht das HGB vom gewogenen Durchschnittswert: Gleichartige Vorräte dürfen zu einer Gruppe zusammengefasst und mit ihm angesetzt werden (§ 240 Abs. 4, § 256 Satz 2 HGB). In den Durchschnitt gehen Anfangsbestand und Zugänge mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten ein. Ist der Wert am Abschlussstichtag niedriger, etwa der Marktpreis, wird auf ihn abgeschrieben (§ 253 Abs. 4 HGB).
- Bruttobedarf (Material)
- gleich Sekundärbedarf plus Zusatzbedarf für Ausschuss und Schwund, Einheit: Stück
Sekundärbedarf = Menge je Erzeugnis laut Stückliste · geplante Stückzahl; der Zusatzbedarf ist meist ein Prozentsatz des Sekundärbedarfs
- Nettobedarf (Material)
- gleich Bruttobedarf minus Lagerbestand minus Bestellbestand plus Vormerkbestand plus Sicherheitsbestand, Einheit: Stück
Bestellbestand nur, soweit er im Planungszeitraum geliefert wird; ist das Ergebnis null oder negativ, wird nichts bestellt
- Wertanteil eines Artikels (ABC-Analyse)
- gleich (Verbrauchswert des Artikels mal 100) geteilt durch Summe der Verbrauchswerte aller Artikel, Einheit: %
Verbrauchswert = Jahresmenge · Preis je Einheit; nach absteigendem Verbrauchswert sortieren und die Anteile kumulieren
- Mittlere Verbrauchsabweichung in Prozent (XYZ-Analyse)
- gleich (mittlere Abweichung der Periodenverbräuche vom Durchschnitt mal 100) geteilt durch durchschnittlicher Periodenverbrauch, Einheit: %
Vereinfachte Kennzahl dieser Plattform; Beträge der Abweichungen addieren und durch die Zahl der Perioden teilen. Üblicher ist der Variationskoeffizient (Standardabweichung · 100 ÷ Durchschnitt). In der Prüfung gibt die Aufgabe Kennzahl und Grenzen für X, Y und Z vor
- Bestellkosten eines Jahres
- gleich (Jahresbedarf mal Kosten je Bestellung) geteilt durch Bestellmenge, Einheit: €
Jahresbedarf ÷ Bestellmenge = Zahl der Bestellungen; im Tabellenverfahren für jede mögliche Bestellmenge rechnen
- Lagerhaltungskosten eines Jahres (Bestellmengenplanung)
- gleich Bestellmenge geteilt durch 2 mal Einstandspreis je Stück mal Lagerhaltungskostensatz, Einheit: €
Bestellmenge ÷ 2 ist der durchschnittliche Lagerbestand ohne Sicherheitsbestand; Lagerhaltungskostensatz als Dezimalzahl, zum Beispiel 25 % = 0,25. Der Wert des Lagerbestands selbst gehört nicht zu den Gesamtkosten.
- Wert am Stichtag bei vorverlegter Inventur
- gleich Wert am Aufnahmetag plus Zugänge minus Abgänge bis zum Stichtag, Einheit: €
Nur wertmäßig fortschreiben; Zugänge zu Anschaffungskosten ohne abziehbare Vorsteuer, Aufnahme höchstens drei Monate vor dem Stichtag (§ 241 Abs. 3 HGB)
- Wert am Stichtag bei nachverlegter Inventur
- gleich Wert am Aufnahmetag minus Zugänge plus Abgänge seit dem Stichtag, Einheit: €
Nur wertmäßig zurückrechnen; Aufnahme höchstens zwei Monate nach dem Stichtag (§ 241 Abs. 3 HGB)
7 Produktivität und Wirtschaftlichkeit
7 Formeln
- Produktivität
- gleich Ausbringungsmenge geteilt durch Faktoreinsatzmenge
- Arbeitsproduktivität
- gleich Ausbringungsmenge geteilt durch Arbeitseinsatz (Arbeitsstunden oder Arbeitskräfte)
Je Arbeitsstunde (Stundenkonzept) oder je Arbeitskraft (Personenkonzept)
- Wirtschaftlichkeit
- gleich Leistungen geteilt durch Kosten
Wert über 1 = wirtschaftlich; auf Basis der Finanzbuchhaltung auch Erträge ÷ Aufwendungen
- Beschäftigungsgrad
- gleich (Istbeschäftigung mal 100) geteilt durch Kapazität, Einheit: %
Beide Größen in derselben Einheit und für denselben Zeitraum, zum Beispiel Stück oder Maschinenstunden je Monat; auch Kapazitätsauslastung genannt.
- Auftragszeit
- gleich Rüstzeit plus Auftragsmenge mal Zeit je Einheit, Einheit: min
Die Rüstzeit fällt je Auftrag bzw. je Los einmal an, die Zeit je Einheit wird mit der Menge multipliziert. Nach REFA enthalten Rüstzeit und Zeit je Einheit die Erholungs- und Verteilzeit als Zuschläge auf die jeweilige Grundzeit. Minuten ÷ 60 ergibt Stunden.
- Nutzkosten
- gleich (Fixkosten mal Beschäftigungsgrad) geteilt durch 100, Einheit: €
Genutzter Teil der Fixkosten; der Rest sind die Leerkosten.
- Leerkosten
- gleich Fixkosten minus Nutzkosten, Einheit: €
Fixkosten der nicht genutzten Kapazität; bei voller Auslastung null.
8 Rentabilität
5 Formeln
- Umsatzrentabilität
- gleich (Gewinn mal 100) geteilt durch Umsatz, Einheit: %
- Eigenkapitalrentabilität
- gleich (Gewinn mal 100) geteilt durch Eigenkapital, Einheit: %
- Gesamtkapitalrentabilität
- gleich ((Gewinn plus Fremdkapitalzinsen) mal 100) geteilt durch Gesamtkapital, Einheit: %
- Return on Investment
- gleich Umsatzrentabilität mal Kapitalumschlag
- Fremdkapitalrentabilität
- gleich (Fremdkapitalzinsen mal 100) geteilt durch Fremdkapital, Einheit: %
Entspricht dem durchschnittlichen Zinssatz, den das Unternehmen für sein Fremdkapital zahlt. Liegt die Gesamtkapitalrentabilität darüber, erhöht zusätzliches Fremdkapital die Eigenkapitalrentabilität (Leverage-Effekt).
9 Liquidität
6 Formeln
- Liquidität 1. Grades
- gleich (flüssige Mittel mal 100) geteilt durch kurzfristige Verbindlichkeiten, Einheit: %
Richtwert 20–30 %
- Liquidität 2. Grades
- gleich ((flüssige Mittel plus kurzfristige Forderungen) mal 100) geteilt durch kurzfristige Verbindlichkeiten, Einheit: %
Richtwert ca. 100 %
- Liquidität 3. Grades
- gleich (Umlaufvermögen mal 100) geteilt durch kurzfristige Verbindlichkeiten, Einheit: %
Richtwert mindestens 120 %, besser 150–200 % (Faustregel, branchenabhängig)
- Liquiditätssaldo (Finanzplan)
- gleich Anfangsbestand an Zahlungsmitteln plus Einzahlungen minus Auszahlungen, Einheit: €
Ergibt den Bestand an Zahlungsmitteln am Ende der Planperiode, der als Anfangsbestand in die nächste Periode übergeht. Ein negativer Saldo zeigt eine Unterdeckung, die rechtzeitig geschlossen werden muss, z. B. mit einem Kredit.
- Kapitalbindungsdauer der Rohstoffe
- gleich Lagerdauer Rohstoffe plus Fertigungsdauer plus Lagerdauer Fertigerzeugnisse plus Kundenziel minus Lieferantenziel, Einheit: Tage
Für Löhne beginnt die Bindung mit der Fertigung: Fertigungsdauer + Lagerdauer Fertigerzeugnisse + Kundenziel, ohne Abzug des Lieferantenziels.
- Umlaufkapitalbedarf
- gleich durchschnittliche Auszahlungen je Tag mal Kapitalbindungsdauer in Tagen, Einheit: €
Je Auszahlungsart getrennt rechnen und addieren. Kapitalbedarf gesamt = Anlagekapitalbedarf + Umlaufkapitalbedarf.
10 Bilanzkennzahlen
7 Formeln
- Eigenkapitalquote
- gleich (Eigenkapital mal 100) geteilt durch Gesamtkapital, Einheit: %
- Fremdkapitalquote
- gleich (Fremdkapital mal 100) geteilt durch Gesamtkapital, Einheit: %
- Verschuldungsgrad
- gleich (Fremdkapital mal 100) geteilt durch Eigenkapital, Einheit: %
- Anlagendeckung II
- gleich ((Eigenkapital plus langfristiges Fremdkapital) mal 100) geteilt durch Anlagevermögen, Einheit: %
goldene Bilanzregel (weite Fassung), Ziel ab 100 %
- Anlagendeckung I
- gleich (Eigenkapital mal 100) geteilt durch Anlagevermögen, Einheit: %
goldene Bilanzregel (enge Fassung), Ziel ab 100 %
- Kapitalumschlag
- gleich Umsatzerlöse geteilt durch Gesamtkapital
Gibt an, wie oft das Gesamtkapital im Jahr über die Umsatzerlöse umgeschlagen wird; zweiter Faktor im Return on Investment.
- Anlagenintensität
- gleich (Anlagevermögen mal 100) geteilt durch Gesamtvermögen, Einheit: %
Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme; das Gegenstück ist die Umlaufintensität (Umlaufvermögen · 100 ÷ Gesamtvermögen). Eine hohe Anlagenintensität bindet Kapital langfristig und bringt meist hohe fixe Kosten mit sich, etwa Abschreibungen.
11 Cashflow und Abschreibung
5 Formeln
- Cashflow
- gleich Jahresüberschuss plus Abschreibungen plus Zunahme langfr. Rückstellungen
- Lineare Abschreibung
- gleich Anschaffungskosten geteilt durch Nutzungsdauer, Einheit: €/Jahr
Ein erheblicher Schrott- oder Restwert wird vorher abgezogen.
- Abschreibungssatz
- gleich 100 geteilt durch Nutzungsdauer, Einheit: %
- Restbuchwert am Abgangstag
- gleich Buchwert am Jahresanfang minus zeitanteilige Abschreibung bis zum Abgang, Einheit: €
Zeitanteilige Abschreibung = Jahresabschreibung · Monate bis zum Abgang ÷ 12
- Buchgewinn oder Buchverlust beim Anlagenverkauf
- gleich Nettoverkaufserlös minus Restbuchwert am Abgangstag, Einheit: €
Positiv: Buchgewinn, negativ: Buchverlust; die Umsatzsteuer gehört nicht zum Erlös
12 Volkswirtschaftliche Kennzahlen
3 Formeln
- Preiselastizität der Nachfrage
- gleich prozentuale Änderung der Nachfragemenge geteilt durch prozentuale Preisänderung
Bei normaler Nachfrage negativ, deshalb zählt der Betrag: über 1 elastisch (eine Preissenkung erhöht den Umsatz), unter 1 unelastisch.
- Inflationsrate
- gleich ((Verbraucherpreisindex Berichtsjahr minus Verbraucherpreisindex Vorjahr) mal 100) geteilt durch Verbraucherpreisindex Vorjahr, Einheit: %
Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahr, für einen Monat gegenüber dem Vorjahresmonat. Ein negativer Wert zeigt ein sinkendes Preisniveau.
- Reale Wachstumsrate
- gleich ((reales BIP Berichtsjahr minus reales BIP Vorjahr) mal 100) geteilt durch reales BIP Vorjahr, Einheit: %
Reales BIP heißt preisbereinigtes BIP; seine Veränderungsrate gilt als Wirtschaftswachstum. Näherung: nominale Wachstumsrate minus Preisanstieg des BIP (BIP-Deflator); die Inflationsrate der Verbraucherpreise ist dafür nur ein grober Ersatz.
13 Außenhandel und Zoll
4 Formeln
- Umrechnung eines Fremdwährungsbetrags in Euro (Mengennotierung)
- gleich Betrag in Fremdwährung geteilt durch Kurs (Fremdwährung je 1 Euro), Einheit: €
Mengennotierung wie bei den Referenzkursen der Europäischen Zentralbank. Kauft ein Importeur Fremdwährung für eine Zahlung ins Ausland, rechnet die Bank mit dem Geldkurs; tauscht ein Exporteur eingegangene Fremdwährung in Euro, mit dem Briefkurs. Der Geldkurs ist der niedrigere der beiden Kurse.
- Zollwert
- gleich Rechnungspreis (Transaktionswert) plus Beförderungs-, Versicherungs-, Lade- und Behandlungskosten bis zum Eintritt in das Zollgebiet der EU, Einheit: €
Grundlage ist der tatsächlich gezahlte oder zu zahlende Preis (Art. 70 Unionszollkodex). Kosten bis zum Ort des Verbringens in das Zollgebiet der EU werden hinzugerechnet, soweit sie nicht im Preis enthalten sind (Art. 71); Beförderungskosten danach gehören nicht dazu. Bei FOB kommen Seefracht und Versicherung bis zum Eingangshafen hinzu, bei CIF mit einem Bestimmungshafen in der EU sind sie schon im Preis enthalten.
- Bemessungsgrundlage der Einfuhrumsatzsteuer
- gleich Zollwert plus Zoll plus Verbrauchsteuern plus Beförderungs- und sonstige Kosten (z. B. Umschlag im Hafen) bis zum ersten Bestimmungsort in der EU, Einheit: €
Hinzugerechnet wird nur, was nicht schon im Zollwert enthalten ist (§ 11 UStG). Erster Bestimmungsort ist der Ort, an dem die grenzüberschreitende Beförderung endet; Kosten bis zu einem weiteren Bestimmungsort zählen mit, wenn er bei der Einfuhr schon feststeht. Hafen- und Umschlagkosten aus der Importkalkulation gehören dazu, soweit sie bis zum ersten Bestimmungsort anfallen. Einfuhrumsatzsteuer = Bemessungsgrundlage · Steuersatz ÷ 100, Steuersatz wie bei der Umsatzsteuer. Unternehmer ziehen sie als Vorsteuer ab (§ 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 UStG); sie gehört deshalb nicht zum Bezugspreis.
- Importkalkulation (Bezugspreis bei Einfuhr aus einem Drittland)
Kalkulationsschema Rechenzeichen Position Zieleinkaufspreis in Fremdwährung (Rechnungspreis nach Abzug von Rabatten) ÷ Kurs (Fremdwährung je Euro; beim Kauf von Devisen der Geldkurs) = Zieleinkaufspreis in Euro + Fracht, Versicherung, Lade- und Behandlungskosten bis zum Eintritt in die EU, soweit nicht im Preis enthalten = Zollwert + Zoll (Zollwert · Zollsatz ÷ 100) + weitere Bezugskosten ab der EU-Grenze (Fracht im Inland, Hafen- und Abfertigungskosten) = Bezugspreis (Einstandspreis), ohne Einfuhrumsatzsteuer, weil sie als Vorsteuer abziehbar ist
14 Projektplanung
2 Formeln
- Gesamtpuffer
- gleich spätester Anfangszeitpunkt (SAZ) minus frühester Anfangszeitpunkt (FAZ), Einheit: Tage
Gleich spätester minus frühester Endzeitpunkt (SEZ − FEZ). So weit lässt sich ein Vorgang verschieben, ohne das Projektende zu gefährden; Vorgänge mit Gesamtpuffer 0 liegen auf dem kritischen Pfad. Zeiteinheit wie im Netzplan.
- Freier Puffer
- gleich frühester Anfangszeitpunkt des Nachfolgers (FAZ) minus frühester Endzeitpunkt des Vorgangs (FEZ), Einheit: Tage
Zählweise: Zeitpunkte ab Projektstart 0; der Nachfolger beginnt zum frühesten Endzeitpunkt des Vorgängers. Bei mehreren Nachfolgern zählt der kleinste FAZ. So weit lässt sich ein Vorgang verschieben, ohne den frühesten Beginn eines Nachfolgers zu verzögern; der freie Puffer ist nie größer als der Gesamtpuffer.
15 Vergleichs- und Entscheidungsrechnungen
8 Formeln
- Kritische Menge (Eigenfertigung oder Fremdbezug)
- gleich abbaubare Fixkosten der Eigenfertigung geteilt durch (Bezugspreis je Stück minus variable Stückkosten der Eigenfertigung), Einheit: Stück
Über der kritischen Menge ist die Eigenfertigung günstiger, darunter der Fremdbezug. Nicht abbaubare Fixkosten fallen in beiden Fällen an und bleiben außer Betracht; die Rechnung gilt bei freier Kapazität.
- Kritische Menge (Kostenvergleich)
- gleich (Fixkosten A minus Fixkosten B) geteilt durch (variable Stückkosten B minus variable Stückkosten A), Einheit: Stück
A ist die Alternative mit den höheren Fixkosten und den niedrigeren variablen Stückkosten. Über der kritischen Menge ist A günstiger, darunter B; genau bei ihr sind die Gesamtkosten gleich.
- Amortisationszeit
- gleich Kapitaleinsatz geteilt durch durchschnittlicher jährlicher Rückfluss, Einheit: Jahre
Rückfluss = durchschnittlicher Gewinn + Abschreibungen je Jahr. Je kürzer die Amortisationszeit im Vergleich zur Nutzungsdauer, desto geringer das Risiko der Investition.
- Kritischer Umsatz (Reisender oder Handelsvertreter)
- gleich ((Fixkosten Reisender minus Fixkosten Handelsvertreter) mal 100) geteilt durch (Provisionssatz Handelsvertreter minus Provisionssatz Reisender), Einheit: €
Bei diesem Umsatz kosten beide Absatzorgane gleich viel; darüber ist der Reisende günstiger, darunter der Handelsvertreter. Beide Provisionssätze beziehen sich auf denselben Umsatz. Ohne abweichende Vereinbarung wird die Provision vom Entgelt einschließlich Umsatzsteuer berechnet (§ 87b Abs. 2 HGB, für den Reisenden über § 65 HGB); in Aufgaben ist meist ein Umsatz ohne Umsatzsteuer vorgegeben.
- Nutzwert
- gleich Summe über alle Kriterien (Gewicht mal Punkte), Einheit: Punkte
Gewichte zusammen 100, Punkte auf einer vorher festgelegten Skala. Gewählt wird die Alternative mit dem höchsten Nutzwert; bei Gleichstand entscheidet die Nutzwertanalyse allein nicht. Mit Gewichten als Anteil (0,4 statt 40) wird jeder Nutzwert 100-mal kleiner, die Rangfolge bleibt gleich.
- Kalkulatorische Abschreibung im Investitionsvergleich
- gleich (Anschaffungskosten minus Restwert) geteilt durch Nutzungsdauer, Einheit: € je Jahr
- Kalkulatorische Zinsen im Investitionsvergleich
- gleich ((Anschaffungskosten plus Restwert) mal kalkulatorischer Zinssatz) geteilt durch (2 mal 100), Einheit: € je Jahr
(Anschaffungskosten + Restwert) ÷ 2 ist das durchschnittlich gebundene Kapital; ohne Restwert die Hälfte der Anschaffungskosten.
- Gewinn im Gewinnvergleich
- gleich Umsatzerlöse minus fixe Kosten minus variable Kosten, Einheit: € je Jahr
Durchschnittswerte eines Jahres; die fixen Kosten enthalten kalkulatorische Abschreibungen und Zinsen.
16 Marketingkennzahlen
8 Formeln
- Marktanteil
- gleich (eigener Umsatz bzw. Absatz mal 100) geteilt durch Marktvolumen, Einheit: %
Zähler und Nenner in derselben Größe: beide in € (wertmäßiger Marktanteil) oder beide in Stück (mengenmäßiger Marktanteil).
- Sättigungsgrad
- gleich (Marktvolumen mal 100) geteilt durch Marktpotenzial, Einheit: %
Je näher der Wert an 100 % liegt, desto gesättigter ist der Markt; wachsen kann ein Anbieter dann vor allem auf Kosten der Wettbewerber.
- Relativer Marktanteil
- gleich eigener Marktanteil geteilt durch Marktanteil des stärksten Wettbewerbers
Stärkster Wettbewerber ist der größte andere Anbieter; ein Wert über 1 bedeutet Marktführerschaft. Mit den Umsätzen statt der Marktanteile ergibt sich derselbe Wert. Achse der BCG-Matrix.
- Werberendite
- gleich (Umsatzzuwachs durch die Werbung mal 100) geteilt durch Werbekosten, Einheit: %
Setzt den Mehrumsatz ins Verhältnis zu den Werbekosten. Ob sich die Werbung lohnt, zeigt erst der zusätzliche Deckungsbeitrag im Vergleich zu den Werbekosten.
- Konversionsrate
- gleich (Zahl der Käufe mal 100) geteilt durch Zahl der Besuche, Einheit: %
Käufe (Bestellungen) und Besuche des Onlineshops im selben Zeitraum. Statt Käufen lassen sich auch andere Ziele zählen, etwa Anmeldungen zum Newsletter.
- Tausenderkontaktpreis
- gleich (Werbekosten mal 1.000) geteilt durch Zahl der Kontakte, Einheit: €
Kosten für 1.000 erreichte Kontakte; vergleicht Werbeträger. Zählt man nur die Kontakte in der Zielgruppe, ist der Streuverlust berücksichtigt.
- Klickrate
- gleich (Zahl der Klicks mal 100) geteilt durch Zahl der Einblendungen, Einheit: %
Klicks und Einblendungen derselben Anzeige im selben Zeitraum. Ob aus den Klicks Bestellungen oder Anfragen werden, zeigt die Konversionsrate.
- Kosten je Klick
- gleich Kosten der Anzeige geteilt durch Zahl der Klicks, Einheit: €
Entsprechend lassen sich Kosten je Anfrage oder je Auftrag berechnen, indem man die Kosten durch die Zahl der Anfragen oder Aufträge teilt.
17 Personalkennzahlen und Entgelt
8 Formeln
- Nettopersonalbedarf
- gleich Bruttopersonalbedarf minus (Personalbestand plus Zugänge minus Abgänge), Einheit: Personen bzw. Vollzeitstellen
In der Klammer steht der fortgeschriebene Personalbestand zum Planungszeitpunkt mit feststehenden Zugängen und absehbaren Abgängen. Ein negativer Wert bedeutet Personalüberdeckung. Alle Größen in derselben Einheit, entweder Köpfe oder Vollzeitstellen.
- Zeitakkord (Bruttolohn)
- gleich Stückzahl mal Vorgabezeit je Stück mal Minutenfaktor, Einheit: €
Minutenfaktor = Akkordrichtsatz ÷ 60, also der Geldwert einer Vorgabeminute; Akkordrichtsatz = Grundlohn je Stunde + Akkordzuschlag.
- Geldakkord (Bruttolohn)
- gleich Stückzahl mal Stückgeldsatz, Einheit: €
Stückgeldsatz = Akkordrichtsatz ÷ Normalleistung je Stunde, also ein fester Geldbetrag je Stück. Bei gleichen Vorgaben ergibt er denselben Lohn wie der Zeitakkord.
- Fluktuationsquote
- gleich (Zahl der Abgänge mal 100) geteilt durch durchschnittlicher Personalbestand, Einheit: %
Welche Abgänge zählen, wird vorher festgelegt; oft nur Kündigungen durch die Beschäftigten, ohne Ruhestand und Ende befristeter Verträge. Abgänge und Bestand beziehen sich auf denselben Zeitraum, meist ein Jahr.
- Krankenquote
- gleich (krankheitsbedingte Ausfalltage mal 100) geteilt durch Soll-Arbeitstage, Einheit: %
Soll-Arbeitstage = Zahl der Beschäftigten · vereinbarte Arbeitstage je Person im Zeitraum, ohne Urlaub und Feiertage.
- Verpflegungsmehraufwand
- gleich Tage mit kleiner Pauschale mal kleine Pauschale plus Tage mit 24 Stunden Abwesenheit mal große Pauschale minus Kürzungen für gestellte Mahlzeiten, Einheit: €
Dienstreisen im Inland: kleine Pauschale für An- und Abreisetage bei auswärtiger Übernachtung und für Tage ohne Übernachtung mit mehr als 8 Stunden Abwesenheit, große Pauschale für volle Tage. Die Kürzung für ein gestelltes Frühstück, Mittag- oder Abendessen ist ein Anteil der großen Pauschale. Sie darf die Pauschale des Tages nicht übersteigen (höchstens bis 0 €). Zahlt die beschäftigte Person für die Mahlzeit, mindert das die Kürzung. Beträge und Anteile nach § 9 Abs. 4a EStG in der jeweils geltenden Fassung.
- Bruttoentgelt mit Provision
- gleich Fixum plus Nettoumsatz mal Provisionssatz geteilt durch 100, Einheit: €
Nettoumsatz ist die vertraglich vereinbarte Bemessungsgrundlage ohne Umsatzsteuer; Skonto der Kunden mindert ihn nicht (§ 87b Abs. 2 Satz 2 HGB). Ohne abweichende Vereinbarung wird die Provision vom Entgelt einschließlich Umsatzsteuer berechnet (§ 87b Abs. 2 Satz 3 HGB, für den Reisenden über § 65 HGB). Selbstständige Handelsvertreter erhalten meist kein Fixum.
- Entgeltabrechnung bis zum Auszahlungsbetrag
Kalkulationsschema Rechenzeichen Position Grundgehalt bzw. Grundlohn + Zulagen, Zuschläge, Prämien, Provision + vermögenswirksame Leistungen des Arbeitgebers + geldwerter Vorteil aus Sachbezügen = steuer- und beitragspflichtiges Bruttoentgelt − Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer − Arbeitnehmeranteile Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung (bis zur jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze) = Nettoentgelt − geldwerter Vorteil aus Sachbezügen − Sparbetrag vermögenswirksame Leistungen = Auszahlungsbetrag
18 Erfolgsermittlung und Gewinnverteilung
2 Formeln
- Erfolg durch Eigenkapitalvergleich
- gleich Eigenkapital am Ende minus Eigenkapital am Anfang plus Privatentnahmen minus Privateinlagen, Einheit: €
Positiv = Gewinn, negativ = Verlust. Privatentnahmen und Privateinlagen gibt es nur bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften; steuerlich heißt das Verfahren Betriebsvermögensvergleich (§ 4 Abs. 1 EStG).
- Gewinnverteilung der KG
Kalkulationsschema Rechenzeichen Position Jahresgewinn − Verzinsung der Kapitalanteile, wenn im Gesellschaftsvertrag vereinbart − Vorwegvergütungen laut Gesellschaftsvertrag, z. B. Tätigkeitsvergütung des Komplementärs = Restgewinn Restgewinn im vereinbarten Verhältnis verteilen, z. B. nach Kapitalanteilen oder nach Köpfen ohne Vereinbarung: im Verhältnis der vereinbarten Werte der Beiträge, sonst zu gleichen Teilen (§ 709 Abs. 3 BGB) Gewinnanteil = Zinsanteil + Vorwegvergütung + Anteil am Restgewinn
19 Kasse, Limitrechnung und Kennzahlen im Einzelhandel
10 Formeln
- Kassensoll
- gleich Anfangsbestand (Wechselgeld) plus Bareinnahmen minus Barausgaben, Einheit: €
Nur Bargeld: Kartenzahlungen fließen nicht in die Kasse. Zu den Barausgaben zählen auch Abschöpfungen, etwa für die Einzahlung bei der Bank. Einnahmen und Ausgaben der Kasse werden jeden Tag aufgezeichnet (§ 146 Abs. 1 AO).
- Kassendifferenz
- gleich Kassenist minus Kassensoll, Einheit: €
Negativ = Fehlbetrag, positiv = Überschuss. Jede Differenz im Kassenbericht festhalten und die Ursache klären, nicht ausgleichen.
- Einkaufslimit
- gleich geplanter Wareneinsatz plus geplanter Endbestand minus Anfangsbestand, Einheit: €
Alle Größen zu Bezugspreisen; geplanter Wareneinsatz = geplanter Nettoumsatz ÷ Kalkulationsfaktor. Das Einkaufslimit ist der Betrag, für den im Planungszeitraum eingekauft werden darf.
- Limitreserve
- gleich (Einkaufslimit mal Reservesatz) geteilt durch 100, Einheit: €
Zurückgehaltener Teil des Limits für Nachbestellungen und günstige Gelegenheiten. Frei verfügbares Limit = Einkaufslimit − Limitreserve − bereits erteilte Bestellungen.
- Flächenproduktivität
- gleich Umsatz geteilt durch Verkaufsfläche, Einheit: € je m²
Umsatz ohne Umsatzsteuer für einen Zeitraum, meist ein Jahr. Aussagekräftig erst im Vergleich, etwa mit dem Vorjahr, anderen Filialen oder Warengruppen.
- Umsatz je Beschäftigten
- gleich Umsatz geteilt durch Zahl der Beschäftigten, Einheit: € je Beschäftigten
Auch Personalproduktivität. Teilzeitkräfte anteilig in Vollzeitkräfte umrechnen; statt je Beschäftigten auch je Arbeitsstunde.
- Durchschnittsbon
- gleich Umsatz geteilt durch Anzahl der Kassenbons, Einheit: € je Bon
Umsatz und Kassenbons aus demselben Zeitraum; jeder Bon steht für einen Kaufvorgang, die Zahl der Bons also näherungsweise für die Zahl der kaufenden Kunden. Der Durchschnittsbon wird auch mit Umsatzsteuer angegeben – in der Aufgabe auf netto oder brutto achten.
- Personalkostenquote
- gleich (Personalkosten mal 100) geteilt durch Umsatz, Einheit: %
Personalkosten mit den Arbeitgeberanteilen zur Sozialversicherung, Umsatz ohne Umsatzsteuer, beides für denselben Zeitraum.
- Retourenquote
- gleich (Zahl der Rücksendungen mal 100) geteilt durch Zahl der Bestellungen, Einheit: %
Beide Zahlen für denselben Zeitraum und in derselben Zähleinheit, etwa Sendungen oder Artikel; wertmäßig: Wert der Rücksendungen · 100 ÷ Umsatz vor Rücksendungen.
- Tageslosung bei offener Ladenkasse
- gleich Kassenendbestand minus Kassenanfangsbestand plus Barausgaben und Entnahmen minus Einlagen, Einheit: €
Rückwärts ermittelte Bareinnahmen des Tages einschließlich Umsatzsteuer. Abschöpfungen und Einzahlungen bei der Bank zählen zu den Ausgaben; Kartenzahlungen gehören nicht zur Tageslosung.
20 Kostenarten und kalkulatorische Kosten
4 Formeln
- Kalkulatorische Abschreibung
- gleich Wiederbeschaffungswert geteilt durch erwartete Nutzungsdauer, Einheit: € je Jahr
Nur betriebsnotwendige Anlagen; verrechnet, solange die Anlage genutzt wird. Für den Maschinenstundensatz in Aufgaben oft vereinfacht vom Anschaffungswert.
- Betriebsnotwendiges Kapital
Kalkulationsschema Rechenzeichen Position betriebsnotwendiges Anlagevermögen (Durchschnittswerte) + betriebsnotwendiges Umlaufvermögen (Durchschnittswerte) = betriebsnotwendiges Vermögen − Abzugskapital (zinslos verfügbar, z. B. Anzahlungen von Kunden, Verbindlichkeiten aLL) = betriebsnotwendiges Kapital - Kalkulatorische Zinsen
- gleich (betriebsnotwendiges Kapital mal kalkulatorischer Zinssatz) geteilt durch 100, Einheit: € je Jahr
- Wagnissatz
- gleich (Wagnisverluste mehrerer Jahre mal 100) geteilt durch Bezugsgröße derselben Jahre, Einheit: %
Bezugsgröße je nach Wagnis, z. B. Umsatz, Herstellkosten oder durchschnittlicher Lagerbestand. Kalkulatorisches Wagnis = Bezugsgröße der Periode · Wagnissatz ÷ 100.
21 Controlling und Vergleichsrechnungen
4 Formeln
- Sollkosten
- gleich fixe Plankosten plus variable Plankosten je Einheit mal Istbeschäftigung, Einheit: €
Bei geplanter Beschäftigung sind Sollkosten und Plankosten gleich.
- Verbrauchsabweichung
- gleich Istkosten minus Sollkosten, Einheit: €
Positiv: Mehrverbrauch (ungünstig), negativ: Minderverbrauch.
- Relative Abweichung
- gleich ((Istwert minus Sollwert) mal 100) geteilt durch Sollwert, Einheit: %
Bei Kosten ungünstig, wenn positiv; bei Umsatz oder Deckungsbeitrag günstig, wenn positiv. Mit Toleranzgrenzen entscheidet sie, ob ein Abweichungsbericht nötig ist.
- Veränderung einer Quote
- gleich Quote der neuen Periode minus Quote der alten Periode, Einheit: Prozentpunkte
Nicht mit der prozentualen Veränderung verwechseln: Von 40 % auf 42 % sind 2 Prozentpunkte oder 5 %.
Formelblatt zur Prüfungsvorbereitung