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Aufgaben-Generatoren
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Ausbildungsjahr
1
Lernfeldstunden
40

Kapitel 1: Grundlagen des Projekt­managements

Kapitel 1 von 10

Lesezeit etwa 1 Minute

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Ein Projekt ist ein einmaliges Vorhaben mit klarem Ziel, zeitlicher Befristung, begrenzten Ressourcen und einer eigenen Organisation.

Projektphasen

Nach DIN 69901 gliedert sich das Projektmanagement in fünf Phasen:

  • Initialisierung: Projektidee prüfen, Auftraggeber und Projektleitung bestimmen, Projekt freigeben.
  • Definition: Projektauftrag, Ziele, Umfang und Rahmenbedingungen festlegen.
  • Planung: Aufgaben, Termine, Ressourcen, Kosten festlegen.
  • Steuerung: umsetzen, Soll und Ist vergleichen, gegensteuern.
  • Abschluss: Ergebnis übergeben, auswerten, Lessons Learned.

Die Norm versteht diese Phasen als Bündel von Projektmanagement-Aufgaben; sie können sich überschneiden oder wiederholt werden. Viele Lehrbücher und die Methode PM² arbeiten mit vier Phasen (Initiierung, Planung, Durchführung, Abschluss): Die Initiierung umfasst dort Initialisierung und Definition, die Durchführung entspricht der Steuerung.

Das magische Dreieck

Zeit, Kosten und Leistung/Qualität stehen in Spannung zueinander: Wird an einer Ecke gedreht, verändern sich die anderen. Gutes Projektmanagement hält das Gleichgewicht.

Kapitel 2: Planungswerkzeuge & Netzplan

Kapitel 2 von 10

Lesezeit etwa 2 Minuten

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Zur Strukturierung dienen verschiedene Werkzeuge:

  • Projektstrukturplan (PSP): zerlegt das Projekt in Teilaufgaben (Arbeitspakete).
  • Meilensteine: besonders wichtige Ereignisse zu einem festen Termin (Dauer 0), an denen ein festgelegtes Zwischenergebnis vorliegen und geprüft werden muss.
  • Balkenplan (Gantt): stellt Vorgänge auf einer Zeitachse dar.
  • Netzplantechnik: zeigt Abhängigkeiten der Vorgänge.

Kritischer Pfad

Im Netzplan ist der kritische Pfad die längste Vorgangsfolge; ihre Vorgänge haben keinen Gesamtpuffer, wenn der Endtermin dem frühesten Projektende entspricht. Verzögert sich hier ein Vorgang, verzögert sich das gesamte Projekt. Der Gesamtpuffer (GP) gibt an, wie lange ein Vorgang verschoben werden darf, ohne den Endtermin zu gefährden; der freie Puffer (FP), wie lange, ohne einen Nachfolger zu verschieben.

Netzplan berechnen

Hier gilt die Normalfolge: Ein Vorgang beginnt, sobald alle Vorgänger beendet sind, ohne Zeitabstände. Gezählt wird in Zeitpunkten ab Projektstart 0; der Nachfolger beginnt also zum frühesten Endzeitpunkt des Vorgängers (nicht einen Tag später).

  • Vorwärtsrechnung: frühester Endzeitpunkt FEZ = frühester Anfangszeitpunkt FAZ + Dauer; der FAZ eines Vorgangs ist der größte FEZ seiner Vorgänger.
  • Rückwärtsrechnung: spätester Anfangszeitpunkt SAZ = spätester Endzeitpunkt SEZ − Dauer; der SEZ eines Vorgangs ist der kleinste SAZ seiner Nachfolger (beim letzten Vorgang das Projektende).
  • Gesamtpuffer GP = SAZ − FAZ = SEZ − FEZ.
  • Freier Puffer FP = kleinster FAZ der Nachfolger − eigener FEZ.

Beispiel: A (3 Tage), danach parallel B (2 Tage) mit Nachfolger C (2 Tage) sowie D (6 Tage); E (2 Tage) beginnt nach C und D.

VorgangDauerFAZFEZSAZSEZGPFP
A3030300
B2355720
C2577922
D6393900
E291191100

Kritischer Pfad: A → D → E mit 11 Tagen. B hat 2 Tage Gesamtpuffer, aber keinen freien Puffer: Wird B um bis zu 2 Tage verschoben, verschiebt sich C um dieselbe Zeit; der Endtermin bleibt trotzdem sicher. B und C teilen sich diesen Puffer.

Kapitel 3: Team, Kreativität & Präsentation

Kapitel 3 von 10

Lesezeit etwa 1 Minute

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Projekterfolg hängt stark von Zusammenarbeit und Kommunikation ab.

Kreativitätstechniken

  • Brainstorming: möglichst viele Ideen sammeln; keine Kritik in der Sammelphase, Quantität vor Qualität, fremde Ideen aufgreifen.
  • Mindmapping: Gedanken grafisch um ein zentrales Thema ordnen.
  • Methode 6-3-5: 6 Personen entwickeln je 3 Ideen und geben das Blatt 5-mal weiter; in 6 Runden (zusammen etwa 30 Minuten) entstehen höchstens 108 Ideen.

Präsentation & Feedback

Eine gute Präsentation hat roten Faden, klare Visualisierung und adressatengerechte Sprache. Feedback sollte konkret, beschreibend und wertschätzend sein (z. B. nach der Ich-Botschaft-Regel).

In Teil 2 der Abschlussprüfung stellst du deine betriebliche Fachaufgabe mit Planung, Durchführung und Auswertung in einer höchstens 10-minütigen Präsentation vor; danach folgt ein fallbezogenes Fachgespräch (zusammen 30 Minuten). Die Präsentation zählt 20 % im Prüfungsbereich „Fachaufgabe im Einsatzgebiet“ (§ 12 Abs. 6 bis 8 IndKflAusbV).

Kapitel 4: Projektziele (SMART), Lastenheft & Stakeholder

Kapitel 4 von 10

Lesezeit etwa 1 Minute

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Klare Ziele und Anforderungen sind die halbe Miete im Projekt.

SMART-Ziele

Gute Ziele sind Spezifisch, Messbar, Attraktiv/akzeptiert, Realistisch und Terminiert.

Lastenheft vs. Pflichtenheft

  • Lastenheft: vom Auftraggeber – beschreibt, was erreicht werden soll (Anforderungen).
  • Pflichtenheft: vom Auftragnehmer – beschreibt, wie die Anforderungen umgesetzt werden (Lösung).

Stakeholder

Stakeholder sind alle am Projekt Beteiligten und davon Betroffenen (Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten). Eine Stakeholderanalyse bindet sie früh ein und vermeidet Widerstände.

Kapitel 5: Klassisch, agil oder hybrid: das passende Vorgehen wählen

Kapitel 5 von 10

Lesezeit etwa 2 Minuten

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Nicht jedes Projekt lässt sich gleich gut von Anfang bis Ende durchplanen. Deshalb gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen.

Klassisch: erst planen, dann umsetzen

Beim klassischen Projektmanagement, etwa nach dem Wasserfallmodell, werden die Anforderungen zu Beginn vollständig erfasst, zum Beispiel im Lastenheft. Danach folgen die Phasen nacheinander; jede endet mit einem Meilenstein, an dem das Ergebnis geprüft und die nächste Phase freigegeben wird. Termine, Kosten und Leistungsumfang stehen früh fest. Das gibt Planungssicherheit und eine gute Dokumentation. Ändern sich die Anforderungen aber unterwegs, wird es aufwendig und teuer, und den Nutzen sieht der Auftraggeber erst am Ende.

Agil: in kurzen Schleifen vorankommen

Beim agilen Projektmanagement steht am Anfang nur ein grobes, nach Wichtigkeit geordnetes Bild der Anforderungen. Das Team setzt sie in kurzen Zyklen um und liefert nach jedem Zyklus ein nutzbares Teilergebnis. Die Rückmeldungen der späteren Nutzer fließen in den nächsten Zyklus ein. Das Team organisiert sich weitgehend selbst, der Auftraggeber arbeitet eng mit. Agil eignet sich, wenn die Lösung zu Beginn noch unklar ist. Endtermin und Gesamtkosten lassen sich dafür am Anfang weniger genau zusagen. Wie das mit Scrum und Kanban konkret läuft, lernst du in Lernfeld 13.

Hybrid: beides verbinden

Hybride Ansätze kombinieren beide Welten. Häufig bilden klassische Phasen mit Meilensteinen, festem Budget und Endtermin den Rahmen, während einzelne Teile, deren Gestalt noch offen ist, agil entwickelt werden.

Woran du die Wahl festmachst

Merkmal des Projektsspricht eher für
Anforderungen klar und stabilklassisch
Anforderungen unklar oder ändern sich häufigagil
Teilergebnisse früh nutzbar und testbaragil
fester Endtermin, Festpreis, Nachweise für Behördenklassisch
fester Rahmen, aber offene Einzelteilehybrid
Nutzer können regelmäßig mitarbeitenagil
Beispiel

Die Kranzbeck Fahrzeugbau GmbH, die Pkw-Anhänger herstellt, hat drei Vorhaben. Das Ersatzteillager zieht in eine neue Halle; alle Schritte sind bekannt, und der Umzug muss an einem festen Wochenende stattfinden: klassisch. Für die Fachhändler entsteht ein Onlineportal; welche Funktionen sie wirklich brauchen, weiß noch niemand genau: agil, mit Rückmeldungen ausgewählter Händler nach jedem Zyklus. Ein neues Warenwirtschaftssystem muss zum Jahreswechsel mit festem Budget laufen, die Bildschirmmasken für das Lager sollen aber gemeinsam mit den Lagerbeschäftigten entstehen: hybrid.

Kapitel 6: Projektstrukturplan und Projektorganisation

Kapitel 6 von 10

Lesezeit etwa 2 Minuten

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Bevor Termine und Kosten geplant werden können, muss klar sein, welche Arbeit überhaupt anfällt und wer sie verantwortet. Dafür gibt es den Projektstrukturplan und die Projektorganisation.

Der Projektstrukturplan

Der Projektstrukturplan (PSP) zerlegt das Projekt schrittweise in Teilprojekte und diese in Arbeitspakete. Meist wird er als Baum gezeichnet, oft auch als Liste mit Nummern (PSP-Code), aus denen man die Ebene ablesen kann. Gegliedert wird nach einem von drei Prinzipien:

  • objektorientiert: nach den Bestandteilen des Ergebnisses, etwa Programm, Ausstellung, Gäste
  • funktionsorientiert: nach Tätigkeiten oder beteiligten Abteilungen, etwa Einkauf, Technik, Vertrieb
  • phasenorientiert: nach den Abschnitten des Ablaufs, etwa Vorbereitung, Durchführung, Nachbereitung

Das Arbeitspaket ist die kleinste Einheit. Es hat ein klar beschriebenes Ergebnis und genau eine verantwortliche Person; Aufwand, Dauer und Kosten lassen sich schätzen. Eine Arbeitspaketbeschreibung hält diese Angaben fest, dazu Voraussetzungen und den geplanten Termin. Der PSP zeigt noch keine Reihenfolge: Die zeitliche Abfolge kommt erst im Balken- oder Netzplan, der auf den Arbeitspaketen aufbaut.

Rollen und Projektorganisation

Der Auftraggeber erteilt den Projektauftrag und nimmt das Ergebnis ab. Bei größeren Projekten entscheidet ein Lenkungsausschuss aus Führungskräften über Budget, Änderungen und Abbruch. Die Projektleitung plant und steuert, das Projektteam bearbeitet die Arbeitspakete. Wie das Projekt in die Linie eingebunden ist, legt die Projektorganisation fest:

FormStellung der ProjektleitungTeammitgliedergeeignet für
Einfluss-ProjektorganisationStabsstelle, berät und koordiniert, keine Weisungsbefugnisbleiben ganz in ihren Abteilungenkleine, kurze Projekte
Matrix-Projektorganisationfachliche Weisungen für die Projektarbeitbleiben in den Abteilungen, arbeiten mit einem Teil ihrer Zeit im Projektmittlere Projekte mit mehreren Abteilungen
reine Projektorganisationvolle Weisungsbefugnisfür die Projektdauer ganz freigestelltgroße, lange, wichtige Projekte

In der Matrix-Projektorganisation kann es Streit um die Arbeitszeit der Beschäftigten geben, weil Projektleitung und Abteilungsleitung beide Ansprüche haben.

Beispiel

Die Kranzbeck Fahrzeugbau GmbH plant eine Hausmesse für ihre Fachhändler. Der PSP ist objektorientiert:

PSP-CodeTeilprojekt oder Arbeitspaketverantwortlich
1ProgrammLeitung Marketing
1.1Vorträge und Vorführungen planenLeitung Marketing
1.2Ablaufplan des Tages erstellenLeitung Marketing
2AusstellungLeitung Fertigung
2.1Anhänger für die Ausstellung auswählen und aufbereitenLeitung Fertigung
2.2Hallenplan erstellenLeitung Fertigung
3GästeLeitung Vertrieb
3.1Einladungsliste erstellenLeitung Vertrieb
3.2Einladungen versenden und Anmeldungen erfassenLeitung Vertrieb

Je Arbeitspaket ist die Leitung der Abteilung als eine verantwortliche Person eingetragen. Weil Beschäftigte aus drei Abteilungen neben ihrer Linienarbeit mitwirken, wählt die Geschäftsführung die Matrix-Projektorganisation.

Kapitel 7: Kapazitäten und Kosten eines Projekts planen

Kapitel 7 von 10

Lesezeit etwa 2 Minuten

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Aus dem Projektstrukturplan ergibt sich, welche Arbeitspakete anfallen. Für jedes Paket plant die Projektleitung, wer es in welcher Zeit erledigt und was es kostet.

Kapazitäten planen

Zuerst wird der Bedarf je Arbeitspaket geschätzt: Arbeitsstunden der Beteiligten, dazu Maschinen, Räume oder Fahrzeuge. Dem steht die verfügbare Kapazität gegenüber. Weil die meisten Teammitglieder weiter in ihrer Abteilung arbeiten, zählt nur der Anteil ihrer Arbeitszeit, den die Abteilung für das Projekt freigibt; Urlaub und Feiertage sind abzuziehen.

Schema

Auslastung in % = geplanter Bedarf ÷ verfügbare Kapazität × 100

Liegt die Auslastung über 100 %, gibt es einen Engpass. Lösungen sind zum Beispiel: ein Arbeitspaket, das nicht auf dem kritischen Pfad liegt, im Rahmen seines Puffers verschieben; Aufgaben auf andere Personen verteilen; Überstunden oder externe Hilfe einplanen; den Leistungsumfang verringern oder den Endtermin verschieben. Jede Lösung wirkt auf das magische Dreieck: Mehr Personal kostet Geld, ein späterer Termin kostet Zeit, weniger Umfang kostet Leistung.

Kosten planen und überwachen

Die Projektkosten werden je Arbeitspaket ermittelt:

  • Personalkosten: geplante Stunden × interner Stundensatz der jeweiligen Abteilung
  • Sachkosten: Material, Geräte, Druck, Reisen
  • Fremdleistungen: Aufträge an andere Unternehmen

Die Summe ergibt die geplanten Kosten. Für Unvorhergesehenes kommt meist eine Reserve als Prozentsatz der geplanten Kosten hinzu; zusammen ergibt das das Projektbudget, das der Auftraggeber freigibt. Während des Projekts werden die Ist-Kosten je Arbeitspaket laufend erfasst und an den Meilensteinen mit dem Plan verglichen, damit Abweichungen früh auffallen.

Beispiel

Für die Hausmesse der Kranzbeck Fahrzeugbau GmbH plant die Projektleitung (alle Beträge ohne Umsatzsteuer):

KostenartRechnungBetrag
Personal Marketing24 h × 58 €1.392 €
Personal Fertigung30 h × 52 €1.560 €
Personal Vertrieb16 h × 48 €768 €
SachkostenMaterial 650 €, Druck und Porto 380 €1.030 €
FremdleistungCaterer3.600 €
geplante Kosten8.350 €
Reserve 10 %8.350 € × 10 %835 €
Projektbudget9.185 €

Die Mitarbeiterin aus dem Marketing arbeitet 40 Stunden pro Woche und ist zu 20 % für das Projekt freigegeben. In den zwei Wochen vor der Messe stehen also 40 h × 20 % × 2 = 16 h zur Verfügung; geplant sind 24 h, wie in der Tabelle. Auslastung: 24 ÷ 16 × 100 = 150 %, es fehlen 8 Stunden.

Kapitel 8: Im Projektteam zusammenarbeiten: Protokolle und Konflikte

Kapitel 8 von 10

Lesezeit etwa 2 Minuten

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In einem Projektteam arbeiten Menschen aus verschiedenen Abteilungen zusammen, die sich oft kaum kennen. Damit das gelingt, braucht es feste Absprachen, eine saubere Dokumentation und einen geübten Umgang mit Konflikten.

Wie ein Team zusammenwächst

Neue Teams durchlaufen typische Phasen. Am Anfang sind alle höflich und vorsichtig und orientieren sich (Forming). Dann zeigen sich Unterschiede, und es wird um Rollen und Vorgehen gestritten (Storming). Das Team einigt sich auf Regeln und Zuständigkeiten (Norming) und arbeitet danach eingespielt an der Aufgabe (Performing). Streit in der zweiten Phase ist also normal; wichtig ist, dass er geklärt wird. Hilfreich sind ein Auftakttreffen, gemeinsame Spielregeln und kurze, regelmäßige Statusbesprechungen.

Protokolle führen

Was in Besprechungen vereinbart wird, gehört ins Protokoll. Das Ergebnisprotokoll hält nur Beschlüsse und Aufgaben fest; das Verlaufsprotokoll gibt zusätzlich den Gang der Diskussion wieder und ist für Fälle gedacht, in denen es auf einzelne Wortbeiträge ankommt. Im Projektalltag ist das Ergebnisprotokoll üblich. Es enthält:

  • Kopf: Anlass, Datum, Beginn und Ende, Ort, Teilnehmende, entschuldigt Fehlende, Protokollführung
  • Ergebnisse je Tagesordnungspunkt
  • Aufgabenliste: was, wer, bis wann
  • nächsten Termin und Verteiler

Verschickt wird es zeitnah, damit alle mit denselben Vereinbarungen weiterarbeiten.

Konflikte erkennen und lösen

KonfliktartKernBeispiel
Sachkonfliktunterschiedliche Ziele, Wege oder Einschätzungen in der SacheKarton oder Kunststoff als Verpackung
Verteilungskonfliktknappe Mittel wie Budget, Zeit, Geräte, Personalzwei Abteilungen wollen denselben Prüfstand
Beziehungskonfliktpersönliche Abneigung, verletzte Gefühlezwei Kollegen reden nach einem Streit nicht mehr miteinander
Rollenkonfliktwidersprüchliche Erwartungen an eine Person in ihrer RolleEine Mitarbeiterin soll in derselben Woche Aufträge der Projektleitung und ihrer Abteilung erledigen

Anzeichen sind Gereiztheit, Rückzug, Gerüchte oder Verzögerungen ohne erkennbaren Grund. Ein Konflikt wird früh und direkt angesprochen, am besten in einem ruhigen Gespräch. Wer seine Sicht mit Ich-Botschaften schildert, den anderen ausreden lässt und hinter den Standpunkten nach den eigentlichen Interessen fragt, findet eher eine Lösung, die beide tragen. Die Vereinbarung wird festgehalten und später überprüft. Gelingt keine Einigung, entscheidet die Projektleitung oder, bei Streit um Mittel, der Lenkungsausschuss.

Beispiel

Im Verpackungsprojekt der Hollstein Gartentechnik GmbH wollen Vertrieb und Instandhaltung den Prüfstand in derselben Woche nutzen. Statt per E-Mail weiterzustreiten, setzen sich beide mit der Projektleiterin zusammen. Es zeigt sich: Der Vertrieb braucht nur zwei Stunden für Fotos, die Instandhaltung drei Tage für Tests. Ergebnis im Protokoll: „Vertrieb nutzt den Prüfstand am Montag von 8 bis 10 Uhr, danach die Instandhaltung bis Mittwoch.“

Kapitel 9: Projekt steuern und abschließen

Kapitel 9 von 10

Lesezeit etwa 2 Minuten

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Ein Plan ist nur so viel wert wie seine Überwachung. Während der Durchführung vergleicht die Projektleitung deshalb regelmäßig, ob Termine, Kosten und Leistung dem Plan entsprechen, und am Ende wird das Projekt geordnet abgeschlossen.

Steuern im Regelkreis

Gesteuert wird in einem wiederkehrenden Kreis: Ist-Werte erfassen, mit dem Soll vergleichen, Ursachen der Abweichung klären, Maßnahmen beschließen und prüfen, ob sie wirken. Für die Kosten gilt:

Schema

Abweichung = Ist − Soll

Abweichung in % = Abweichung ÷ Soll × 100

Ein positiver Wert bei den Kosten bedeutet Mehrkosten. Vorsicht bei Zwischenständen: Hat ein Projekt weniger ausgegeben als bis zum Stichtag geplant, kann das auch heißen, dass es mit der Arbeit im Rückstand ist. Aussagekräftig ist der Vergleich der Ist-Kosten mit den Plankosten der Arbeit, die tatsächlich erledigt ist. Die Ergebnisse fasst ein Statusbericht zusammen, oft mit einer Ampel für Termine, Kosten und Leistung.

Typische Ursachen für Abweichungen sind zu knapp geschätzter Aufwand, Änderungswünsche des Auftraggebers, Ausfälle von Personen oder Maschinen, verspätete Lieferungen und gestiegene Preise. Je nach Ursache helfen zusätzliche Kapazität, eine neue Reihenfolge der Arbeitspakete, ein angepasster Leistungsumfang oder, wenn nichts anderes geht, ein neuer Plan, den der Auftraggeber freigibt. Änderungswünsche werden nur mit ihren Folgen für Termin und Kosten angenommen.

Projekt abschließen

  • Abnahme: Der Auftraggeber prüft das Ergebnis gegen den Projektauftrag und bestätigt die Abnahme, meist in einem Abnahmeprotokoll.
  • Abschlussbericht: Er stellt Ziele und Ergebnisse gegenüber, mit Soll-Ist-Vergleich für Termine, Kosten und Leistung, und nennt offene Punkte.
  • Lessons Learned: Das Team hält fest, was gut lief, was nicht und was es beim nächsten Projekt anders machen würde. Die Erkenntnisse werden so abgelegt, dass künftige Projektteams sie finden.
  • Auflösung: Räume, Geräte und Budget werden zurückgegeben, die Beschäftigten kehren in ihre Abteilungen zurück, und ihre Arbeit wird gewürdigt.
Beispiel

Abrechnung der Hausmesse der Kranzbeck Fahrzeugbau GmbH (Beträge ohne Umsatzsteuer):

KostenartSollIstAbweichungin %
Personal Marketing1.392 €1.566 €+174 €+12,50 %
Personal Fertigung1.560 €1.508 €−52 €−3,33 %
Personal Vertrieb768 €768 €0 €0,00 %
Sachkosten1.030 €1.212 €+182 €+17,67 %
Caterer3.600 €3.960 €+360 €+10,00 %
Summe8.350 €9.014 €+664 €+7,95 %

Ursachen: 10 % mehr Gäste beim Caterer, gestiegene Druckpreise, drei zusätzliche Abstimmungsstunden im Marketing. Die Reserve von 835 € deckt die Mehrkosten, das Budget von 9.185 € bleibt um 171 € unterschritten. Lessons Learned: Anmeldeschluss eine Woche früher setzen und den Druck früher bestellen.

Kapitel 10: Projektergebnisse präsentieren und Feedback geben

Kapitel 10 von 10

Lesezeit etwa 2 Minuten

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Am Ende eines Projekts steht oft eine Präsentation: Die Geschäftsleitung soll entscheiden, die Fachabteilung soll mit dem Ergebnis arbeiten. Wer gut vorbereitet ist, überzeugt mit wenig Folien.

Vorbereiten

Kläre zuerst drei Fragen. Ziel: Willst du informieren, überzeugen oder eine Entscheidung herbeiführen? Zuhörer: Was wissen sie schon, was interessiert sie? Die Geschäftsleitung will Ergebnis, Kosten und Empfehlung hören, die Fachabteilung eher den Ablauf und die Einzelheiten. Rahmen: Wie viel Zeit steht zur Verfügung, welcher Raum, welche Technik?

Aufbauen

  • Einleitung (etwa ein Zehntel der Zeit): begrüßen, Thema und Ziel nennen, kurz den Ablauf zeigen.
  • Hauptteil (der größte Teil): Ausgangslage, Vorgehen, Ergebnisse, Bewertung; ein roter Faden verbindet die Teile.
  • Schluss (etwa ein Zehntel bis ein Fünftel): Kernaussagen zusammenfassen, Empfehlung oder Bitte um Entscheidung, Raum für Fragen.

Medien wählen und visualisieren

Mediumeignet sich für
Folien über Beamer oder Bildschirmgrößere Gruppen, Diagramme, Fotos
Flipchart oder WhiteboardGedanken vor den Zuhörern entwickeln, kleine Gruppen
Pinnwand mit ModerationskartenBeiträge der Zuhörer sammeln und ordnen
HandoutZahlen und Einzelheiten zum Nachlesen
Exponat oder Musterein Produkt zum Anfassen zeigen

Pro Folie gehört eine Kernaussage, mit Stichworten statt ganzer Sätze und einer gut lesbaren Schrift. Zahlen wirken als Diagramm: Anteile als Kreisdiagramm, Vergleiche als Säulen- oder Balkendiagramm, Entwicklungen über die Zeit als Liniendiagramm. Sprich frei, halte Blickkontakt, mach Pausen und halte die Zeit ein. Vorbereitung, Aufbau und Medienwahl gelten genauso für die Präsentation deiner Fachaufgabe in Teil 2 der Abschlussprüfung.

Feedback geben und annehmen

Wer Feedback gibt, beschreibt beobachtetes Verhalten konkret, spricht in Ich-Botschaften, nennt Gelungenes und einen Vorschlag und bezieht sich nur auf Dinge, die die andere Person ändern kann. Wer Feedback bekommt, hört zu, fragt bei Unklarem nach, rechtfertigt sich nicht und entscheidet danach selbst, was er übernimmt.

Beispiel

Du stellst der Geschäftsführung der Kranzbeck Fahrzeugbau GmbH in zehn Minuten das Ergebnis des Lagerumzugs vor. Einleitung mit Ziel „Entscheidung über die zweite Ausbaustufe“ (1 Minute); Hauptteil mit Ablauf in einem Balkenplan, Kosten als Säulendiagramm Plan gegen Ist und Kennzahlen zur Lieferfähigkeit (7 Minuten); Schluss mit Empfehlung und Bitte um Entscheidung (2 Minuten). Die Kostenaufstellung im Einzelnen liegt als Handout bereit.

Nachschlagen

Fachbegriffe und Formeln zum Nachschlagen, jeweils auf einer Seite.

Fachbegriffe aus diesem Lernfeld

Agiles Projektmanagement
Vorgehen, bei dem ein Projekt schrittweise umgesetzt wird, in kurzen Zyklen wie den Sprints bei Scrum oder in einem stetigen Arbeitsfluss wie bei Kanban: Das Team liefert früh nutzbare Teilergebnisse, holt Rückmeldungen ein und passt Anforderungen und Planung laufend an. Das klassische Projektmanagement, etwa nach dem Wasserfallmodell, plant dagegen alle Phasen vorab und arbeitet sie nacheinander ab; hybride Ansätze verbinden beides.
Balkenplan (Gantt-Diagramm)
Terminplan, der jeden Vorgang eines Projekts als waagerechten Balken auf einer Zeitachse darstellt; Anfang, Ende und Länge des Balkens zeigen Termine und Dauer. Er ist leicht zu lesen und eignet sich zur Terminüberwachung, etwa mit eingetragenen Meilensteinen und dem Fortschritt je Vorgang. Abhängigkeiten zwischen den Vorgängen und Puffer zeigt er weniger deutlich als ein Netzplan.
Brainstorming
Kreativitätstechnik, bei der eine Gruppe in kurzer Zeit möglichst viele Ideen zu einer Fragestellung sammelt. Während der Sammlung gelten feste Regeln: Menge geht vor Qualität, Kritik ist verboten, ungewöhnliche Einfälle sind erwünscht, und Ideen anderer dürfen aufgegriffen und weitergedacht werden. Bewertet und ausgewählt wird erst in einem zweiten Schritt.
Budget
In Geld ausgedrückter Plan- und Vorgabewert für einen Zeitraum und einen Verantwortungsbereich, meist als Obergrenze der Kosten oder Ausgaben, z. B. für ein Projekt, eine Abteilung, eine Werbekampagne oder eine Veranstaltung. Im Soll-Ist-Vergleich zeigt sich, ob das Budget eingehalten wurde; Abweichungen werden begründet und führen zu Gegenmaßnahmen oder zu einem angepassten Plan.
Datenschutz
Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten. Maßgeblich sind vor allem die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Eine Verarbeitung braucht eine Rechtsgrundlage nach Art. 6 DSGVO und muss die Grundsätze des Art. 5 DSGVO einhalten.
Datensicherheit
Schutz der Daten und IT-Systeme eines Betriebs vor Verlust, Verfälschung und unbefugtem Zugriff durch technische und organisatorische Maßnahmen, etwa Zugriffsrechte, Verschlüsselung und Datensicherung. Schutzziele sind Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit. Für personenbezogene Daten schreibt Art. 32 DSGVO solche Maßnahmen vor.
Ergebnisprotokoll
Protokoll einer Besprechung, das nur die Ergebnisse festhält: Beschlüsse sowie vereinbarte Aufgaben mit Verantwortlichen und Terminen („Wer macht was bis wann?“). Anders als das Verlaufsprotokoll gibt es den Gang der Diskussion nicht wieder und ist deshalb kürzer. Im Büro- und Projektalltag ist es die übliche Form.
Feedback
Rückmeldung an eine Person, wie ihr Verhalten oder ihre Arbeit auf andere wirkt, damit sie daraus lernen kann. Gutes Feedback ist konkret und zeitnah, beschreibt beobachtetes Verhalten, statt die Person zu bewerten, nutzt Ich-Botschaften und nennt auch Gelungenes. Wer Feedback bekommt, hört zu, fragt bei Unklarem nach und rechtfertigt sich nicht.
Harvard-Konzept
Methode des sachbezogenen Verhandelns mit dem Ziel einer Einigung, von der beide Seiten profitieren. Ihre Grundsätze: Menschen und Sachfragen getrennt behandeln, Interessen statt Positionen klären, mehrere Lösungsmöglichkeiten entwickeln und das Ergebnis an objektiven Maßstäben messen, etwa an Marktpreisen. Sie hilft auch bei Konflikten im Team oder mit Kunden.
Hybrides Projektmanagement
Vorgehen, das klassische und agile Elemente in einem Projekt verbindet. Meist geben klassische Phasen mit Meilensteinen, festem Budget und Endtermin den Rahmen vor, und Teile, deren Gestalt zu Beginn noch offen ist, werden in kurzen Zyklen mit Rückmeldungen der Nutzer entwickelt.
Ich-Botschaft
Äußerung, in der jemand aus eigener Sicht beschreibt, was er wahrnimmt, welche Folge es für ihn hat und worum er bittet, statt dem Gegenüber einen Vorwurf zu machen (Du-Botschaft). Beispiel: „Mir fehlen für das Angebot noch die Maße, kannst du sie mir bis 14 Uhr schicken?“ Ich-Botschaften halten Kritik sachlich.
Lastenheft
Beschreibung der Anforderungen des Auftraggebers (das Was); das Pflichtenheft beschreibt das Wie.
Lessons Learned
Rückblick am Ende eines Projekts oder eines Abschnitts, in dem das Team festhält, was gut lief, was nicht und was es beim nächsten Mal anders machen würde. Die Erkenntnisse werden dokumentiert und so abgelegt, dass künftige Projektteams sie finden; es geht ums Lernen, nicht um die Suche nach Schuldigen.
Methode 6-3-5
Schriftliche Kreativitätstechnik: Sechs Personen schreiben je drei Ideen auf ein Blatt und geben es weiter; wer es erhält, ergänzt drei neue Ideen oder entwickelt die vorhandenen weiter. Nach sechs Runden, also fünf Weitergaben, war jedes Blatt bei allen, und es stehen höchstens 108 Ideen auf den Blättern. Zurückhaltende kommen so gleich oft zu Wort wie Redefreudige.
Mindmap
Grafische Darstellung, in der ein Thema in der Mitte steht und Hauptäste mit Schlüsselwörtern davon abgehen, die sich in Unteräste verzweigen. Sie hilft, Gedanken zu sammeln, zu ordnen und Zusammenhänge sichtbar zu machen, etwa bei der Planung eines Projekts oder einer Präsentation.
Morphologischer Kasten
Kreativitätstechnik, die ein Problem in seine Merkmale zerlegt, etwa Material, Antrieb und Farbe eines Produkts. In einer Tabelle stehen je Merkmal mehrere mögliche Ausprägungen; wählt man in jeder Zeile eine aus und kombiniert sie, entsteht eine Lösungsidee. So lassen sich systematisch viele, auch ungewöhnliche Varianten finden.
Netzplan
Grafische Darstellung der Vorgänge eines Projekts mit Dauer und Abhängigkeiten, aus der sich früheste und späteste Termine berechnen lassen. Die Vorgangsfolge mit der längsten Gesamtdauer ist der kritische Pfad: Verzögert sich einer ihrer Vorgänge, verschiebt sich das Projektende. Der Gesamtpuffer zeigt, wie weit sich ein Vorgang verschieben darf, ohne den Endtermin zu gefährden; der freie Puffer zeigt, wie weit er sich verschieben darf, ohne dass sich der früheste Beginn eines Nachfolgers verschiebt.
Pflichtenheft
Vom Auftragnehmer erstellte Beschreibung, wie die Anforderungen des Lastenhefts umgesetzt werden.
Projektstrukturplan
Gliederung eines Projekts in Teilprojekte und Arbeitspakete, meist als Baumdiagramm und geordnet nach Objekten, Funktionen oder Phasen. Das Arbeitspaket ist die kleinste Einheit: Es hat eine verantwortliche Person, und sein Aufwand, seine Kosten und seine Dauer lassen sich schätzen. Der Projektstrukturplan (PSP) ist die Grundlage für Ablauf-, Termin- und Kostenplanung.
Scrum
Agiles Rahmenwerk: Ein kleines Team arbeitet in Sprints, also in Zeitabschnitten fester Länge von höchstens einem Monat, in denen mindestens ein nutzbares Teilergebnis (Increment) entsteht. Die drei Verantwortlichkeiten tragen Product Owner, Scrum Master und Developers; Ereignisse sind der Sprint selbst, Sprint Planning, Daily Scrum, Sprint Review und Sprint Retrospective. Geplant wird mit Product Backlog und Sprint Backlog.
SMART-Regel
Merkregel für eindeutig formulierte Ziele: Ein Ziel soll spezifisch, messbar, attraktiv (auch: akzeptiert), realistisch und terminiert sein. Nur dann lässt sich am Ende prüfen, ob es rechtzeitig erreicht wurde. Beispiel: „Bis zum 30. Juni sinkt die Reklamationsquote von 4 % auf 2 %.“
Soll-Ist-Vergleich
Gegenüberstellung geplanter oder vorgegebener Werte (Soll) und tatsächlich erreichter Werte (Ist), etwa bei Kosten, Terminen oder Umsätzen. Die Abweichung wird als Ist minus Soll berechnet; ob sie günstig ist, hängt davon ab, welche Größe verglichen wird: Mehrkosten sind ungünstig, ein Mehrumsatz ist günstig. Danach werden die Ursachen analysiert und Gegenmaßnahmen eingeleitet.

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