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Glossar: D

21 Begriffe mit D, kurz erklärt.

Mit KI erstellt.

Begriffe mit D

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D

DatenreiheThema: Tabellenkalkulation

Zusammengehörige Werte aus einer Zeile oder Spalte einer Tabelle, die ein Diagramm gemeinsam darstellt, zum Beispiel die Monatswerte eines Artikels. Im Säulen- oder Liniendiagramm erhält jede Datenreihe eine eigene Farbe, die Legende ordnet die Farben zu. Ein Kreisdiagramm stellt nur eine Datenreihe dar; dort hat jedes Segment eine eigene Farbe.

siehe Lernfeld 8, Kaufleute im Einzelhandel

DatenschutzThema: Recht

Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten. Maßgeblich sind vor allem die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Eine Verarbeitung braucht eine Rechtsgrundlage nach Art. 6 DSGVO und muss die Grundsätze des Art. 5 DSGVO einhalten.

siehe Lernfeld 1, Industriekaufleute, Lernfeld 2, Industriekaufleute, Lernfeld 3, Industriekaufleute, Lernfeld 12, Kaufleute im Einzelhandel, Lernfeld 13, Kaufleute im Einzelhandel

DatensicherheitThema: Recht

Schutz der Daten und IT-Systeme eines Betriebs vor Verlust, Verfälschung und unbefugtem Zugriff durch technische und organisatorische Maßnahmen, etwa Zugriffsrechte, Verschlüsselung und Datensicherung. Schutzziele sind Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit. Für personenbezogene Daten schreibt Art. 32 DSGVO solche Maßnahmen vor.

siehe Lernfeld 1, Industriekaufleute, Lernfeld 2, Industriekaufleute, Lernfeld 3, Industriekaufleute

Debitkarte

Zahlungskarte zum Girokonto, mit der an der Kasse bezahlt oder am Geldautomaten Bargeld abgehoben wird; jeder Umsatz wird dem Konto zeitnah einzeln belastet. Bezahlt wird mit der Karte im Terminal oder kontaktlos; freigegeben wird die Zahlung meist mit der PIN, bei kleinen kontaktlosen Beträgen oft ohne PIN. Bei der Kreditkarte werden die Umsätze dagegen gesammelt und später abgerechnet, z. B. monatlich in einer Summe oder in Raten, sodass ein Zahlungsaufschub entsteht.

siehe Lernfeld 3, Kaufleute im Einzelhandel

Debitor

Kunde, der auf Ziel gekauft hat und dem Betrieb deshalb Geld schuldet (Schuldner). In der Kontokorrentbuchhaltung hat in der Regel jeder Debitor ein eigenes Personenkonto; die Salden aller Debitorenkonten ergeben den Saldo der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

siehe Lernfeld 5, Industriekaufleute

DeckungsbeitragThema: KLR

Differenz aus Erlös und variablen Kosten; Beitrag zur Deckung der Fixkosten und zum Gewinn.

DeckungskaufThema: Recht

Ersatzbeschaffung bei einem anderen Lieferer, wenn der ursprüngliche Lieferer nicht liefert. Den Mehrpreis gegenüber dem vereinbarten Preis kann der Käufer als Schadensersatz statt der Leistung verlangen, in der Regel erst nach erfolglosem Ablauf einer angemessenen Nachfrist und nur, wenn der Lieferer die Pflichtverletzung zu vertreten hat (§§ 280 Abs. 1 und 3, 281 BGB).

siehe Lernfeld 3, Industriekaufleute, Lernfeld 4, Industriekaufleute, Lernfeld 6, Kaufleute im Einzelhandel, Lernfeld 7, Kaufleute im Einzelhandel

DevisenThema: WiSo

Guthaben in ausländischer Währung; ihr Preis ist der Wechselkurs.

DifferenzkalkulationThema: KLR

Kalkulation für den Fall, dass sowohl der Einkaufspreis (in der Industrie die Kosten) als auch der Verkaufspreis feststehen, etwa weil der Markt den Preis vorgibt; ermittelt wird, welcher Gewinn bleibt. Dazu rechnet man vorwärts bis zu den Selbstkosten und vom Listenverkaufspreis rückwärts bis zum Barverkaufspreis; der Unterschied ist der Gewinn, als Betrag und in Prozent der Selbstkosten. Ist er negativ, entsteht ein Verlust.

siehe Lernfeld 9, Kaufleute im Einzelhandel

DIN 5008Thema: Schriftverkehr

Deutsche Norm mit Schreib- und Gestaltungsregeln für die Text- und Informationsverarbeitung, maßgeblich ist die Ausgabe vom März 2020 (DIN 5008:2020-03). Sie legt zum Beispiel fest, wo im Geschäftsbrief Anschriftfeld, Informationsblock und Betreff stehen und wie Datum, Telefonnummern und Beträge geschrieben werden. Ihre Anwendung ist grundsätzlich freiwillig; welche Angaben auf Geschäftsbriefen Pflicht sind, regeln Gesetze wie HGB und GmbHG.

siehe Lernfeld 1, Industriekaufleute

DirektwerbungThema: Marketing, Recht

Werbung, die sich unmittelbar an einzelne Personen oder Haushalte richtet statt an ein breites Publikum, zum Beispiel adressierter Werbebrief, Postwurfsendung, Newsletter, Kurznachricht oder Werbeanruf. Werbeanrufe bei Verbrauchern und Werbung per E-Mail oder Kurznachricht sind grundsätzlich nur mit vorheriger ausdrücklicher Einwilligung erlaubt (§ 7 Abs. 2 UWG; Ausnahme für E-Mail-Werbung an Bestandskunden: § 7 Abs. 3 UWG). Wer erkennbar keine Werbung wünscht, darf auf diesem Weg nicht beworben werden (§ 7 Abs. 1 UWG): Ein Aufkleber „Keine Werbung“ am Briefkasten schließt Prospekte und Postwurfsendungen ohne Anschrift aus, adressierte Werbebriefe bestellt der Empfänger dagegen beim Absender ab.

siehe Lernfeld 5, Kaufleute im Einzelhandel

Discounter

Betriebsform des Einzelhandels mit schmalem und flachem Sortiment aus schnell drehenden Artikeln, einfacher Warenpräsentation und Selbstbedienung ohne Beratung. Niedrige Kosten und große Einkaufsmengen erlauben dauerhaft niedrige Preise; einen großen Teil des Sortiments bilden oft Handelsmarken.

siehe Lernfeld 1, Kaufleute im Einzelhandel

DiversifikationThema: Marketing

Erweiterung des Leistungsprogramms um neue Produkte für neue Märkte, um zu wachsen und das Risiko auf mehrere Standbeine zu verteilen. Horizontal bleibt sie mit verwandten Produkten auf derselben Wirtschaftsstufe, vertikal geht sie auf vor- oder nachgelagerte Stufen (zum Beispiel eigene Rohstoffgewinnung oder eigener Handel), lateral in Bereiche ohne Zusammenhang zum bisherigen Programm.

siehe Lernfeld 9, Industriekaufleute

DokumentenakkreditivThema: Außenhandel

Zusage einer Bank, im Auftrag des Importeurs an den Exporteur zu zahlen, sobald dieser fristgerecht die vereinbarten Dokumente vorlegt, etwa Handelsrechnung und Transportdokument, und diese den Bedingungen entsprechen. Die Banken prüfen nur die Dokumente, nicht die Ware; so ist der Exporteur gegen Nichtzahlung und der Importeur gegen Zahlung ohne Versandnachweis gesichert. Grundlage sind meist die Einheitlichen Richtlinien und Gebräuche für Dokumenten-Akkreditive der ICC (ERA 600); englisch heißt das Akkreditiv Letter of Credit (L/C).

siehe Lernfeld 9, Industriekaufleute

DokumenteninkassoThema: Außenhandel

Zahlungsabwicklung im Außenhandel: Der Exporteur schickt die Versanddokumente über seine Bank an eine Bank im Land des Importeurs, die sie nur unter der vereinbarten Bedingung aushändigt, meist gegen Zahlung (Dokumente gegen Zahlung) oder gegen Annahme eines Wechsels (Dokumente gegen Akzept). Die Banken geben dabei kein eigenes Zahlungsversprechen ab; für den Exporteur ist das Verfahren deshalb kostengünstiger, aber unsicherer als das Dokumentenakkreditiv. Grundlage sind meist die Einheitlichen Richtlinien für Inkassi der ICC (ERI 522).

siehe Lernfeld 9, Industriekaufleute

Double-Opt-in

Zweistufiges Anmeldeverfahren, etwa für einen Newsletter: Nach dem Eintragen der E-Mail-Adresse erhält die Person eine Bestätigungsnachricht und kommt erst in den Verteiler, wenn sie den Link darin anklickt. Vorgeschrieben ist nicht das Verfahren selbst, sondern grundsätzlich die vorherige ausdrückliche Einwilligung in E-Mail-Werbung (§ 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG; Ausnahme für Bestandskunden nach § 7 Abs. 3 UWG), die das Unternehmen nachweisen muss (Art. 7 Abs. 1 DSGVO). Das Double-Opt-in ist der übliche Weg zu diesem Nachweis, wenn die Bestätigung mit Zeitpunkt gespeichert wird.

siehe Lernfeld 12, Kaufleute im Einzelhandel

Dreisatz

Rechenverfahren, mit dem aus drei bekannten Werten ein vierter berechnet wird, in drei Schritten vom Bekannten über die Einheit zum Gesuchten: 4 kg kosten 10 €, 1 kg kostet 2,50 €, 7 kg kosten 17,50 €. Beim geraden Dreisatz gilt „je mehr, desto mehr“, beim ungeraden „je mehr, desto weniger“, etwa bei der Zahl der Arbeitskräfte und der benötigten Zeit. Der zusammengesetzte Dreisatz verbindet mehrere solche Verhältnisse in einer Rechnung.

siehe Lernfeld 3, Kaufleute im Einzelhandel

Dual SourcingThema: Beschaffung

Sourcing-Strategie, bei der sich zwei Lieferanten den Bedarf an einem Material teilen, oft ungleich, zum Beispiel 70 % und 30 %. Fällt ein Lieferant aus, kann der andere einspringen. Auch Double Sourcing genannt.

siehe Lernfeld 4, Industriekaufleute

Duales System

Form der Berufsausbildung an zwei Lernorten: Der Ausbildungsbetrieb bildet nach der Ausbildungsordnung vor allem praktisch aus (§ 5 BBiG), die Berufsschule vermittelt fachtheoretische und allgemeinbildende Inhalte nach dem Rahmenlehrplan der Kultusministerkonferenz; beide Lernorte arbeiten zusammen (Lernortkooperation, § 2 Abs. 2 BBiG). Für den betrieblichen Teil gilt das Berufsbildungsgesetz, für die Berufsschule gelten die Schulgesetze der Länder (§ 3 Abs. 1 BBiG).

siehe Lernfeld 1, Industriekaufleute, Lernfeld 1, Kaufleute im Einzelhandel

Durchlaufzeit

Zeitspanne vom Beginn bis zum Abschluss eines Vorgangs oder Auftrags (z. B. vom Rechnungseingang bis zur Zahlungsfreigabe); besteht aus Bearbeitungs-, Transport- und Liegezeit, in der Fertigung zusätzlich Rüstzeit.

siehe Lernfeld 6, Industriekaufleute

Durchschnittsbewertung

Bewertungsvereinfachung für gleichartige Vorräte: Anfangsbestand und Zugänge werden mit ihren Mengen gewichtet, der Endbestand wird mit dem gewogenen Durchschnittspreis bewertet (§ 240 Abs. 4 i. V. m. § 256 Satz 2 HGB). Am Stichtag gilt zusätzlich das strenge Niederstwertprinzip.

siehe Lernfeld 10, Industriekaufleute, Lernfeld 7, Industriekaufleute